Was sagen uns unsere Probleme?

Genug von Stimmungsschwankungen, dem Nicht-Erreichen unserer Ziele, Wünsche und Träume? Genug davon, sich unter Wert zu verkaufen und Beziehungsunfähigkeit?

Hier habe ich die Lösung. Eine kurze Anleitung dafür woher unsere Probleme stammen und wie wir sie loswerden können. Der größte Gegner sind immer noch wir selbst.

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Im Kern gesehen, beginnt unser Leben in unserem Kopf. Wir haben bereits festgestellt, dass wir unsere Realität durch unsere Gedanken beeinflussen und manifestieren. Das heißt also: Denken wir in “falschen” Mustern, so begegnen uns Probleme bzw. Unregelmäßigkeiten in unserem Leben. Wir fühlen uns eingeschränkt, sind mies drauf und erleben Rückschläge.

Wenn wir nun also unsere Gedankenmuster untersuchen, können wir unsere Realität positiv beeinflussen? Ganz gewiss, ja. Wir müssen unser Problem, unser Elend, unser Misstreat an der Wurzel packen, die Ursache verändern um eine andere, positive Wirkung zu erhalten. Und die Ursache liegt in uns, schwer zu glauben, aber wahr. Denn wer würde schon zugeben oder vermuten, dass wir uns unsere Probleme selbst schaffen und uns so selbst sabotieren und unten halten.

Wir müssen die Lücke zwischen unseren Möglichkeiten finden, um unser Leben bis zum Rand zu leben und zu füllen. Denn nur dann, können wir neue Ziele erreichen, mehr Erfolg haben und eine bessere Lebensqualität erreichen. Es gilt sich neu zu sortieren.

Also machen wir uns auf die Suche nach den Fallen: Unsere Parallelwelt in unserem Kopf, geschaffen von unserem Denker, dem Ego, existiert sie auch nur dort, ist der Ursprung dieses Unheils. Unsere eigentliche Realität ist neutral und wird durch unsere Gedanken subjektiv, indem wir uns an bestimmte Leitsätze halten, wie zum Beispiel: „Ich kann das nicht, ich bin zu schlecht dafür, ich habe immer Pech, ich verdiene das nicht, ich muss das schaffen, etc.“ Es gibt Hunderte von Beispielen, wie unsere Missstände zu Stande kommen, und gleichzeitig aber auch Lösungen um diese zu umgehen und aufzulösen.  Denn sie schränken uns ein, und stören uns dabei, das Leben zu führen, welches wir führen könnten.

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Wir haben uns über die Jahre, ein Set von Gedanken und Überzeugungen zusammengebaut, welches uns oftmals ausbremst, uns stagnieren lässt. Es sind zum Beispiel Eigenschaften, die wir mit unserem Selbst implizieren. Und  dies ist schon die erste Falle: Das Ego baut sich seine Realität aus der Vergangenheit und der Zukunft zusammen, handelt nach vergangenen Ereignissen, weil es daraus lernt. Im Hinterkopf ist immer der Gedanke an die Gewohnheit- wir blicken zurück. Gewohnheit verleiht uns eine Art Sicherheit, wie wir bereits schon wissen. Wir kennen Situationen, die uns auf eine gewisse Weise handeln ließen. Doch genau diese sind es womöglich, die uns zurückhalten und stören. Denn wie können wir andere Ergebnisse erwarten, wenn wir uns immer nach den alten, bekannten Mustern verhalten? Paradox, nicht wahr? Diese Art des Denkens passiert in einem Bruchteil einer Sekunde und lässt ein altes Bild, einen alten Gedanken oder ein altes Gefühl entstehen, welches uns stört und blockiert. Es ist unsere innere Stimme, unser innerer Denker, unser Ego. Es ist wie eine Schranke in unserem Kopf, eine kleine fiese Stimme die uns von Neuem abrät oder uns mit Sätzen wie „Unrealistisch, das schaffst du eh nicht“ bremst.

Ein Beispiel: Wir verlassen morgens das Haus und die Gedanken in unserem Kopf sehen ungefähr so aus: „Ich fühle mich unsicher in meiner neuen Hose. Heute ist ein blöder Tag, ich bin müde und möchte am liebsten direkt wieder umkehren“. Was strahlen wir dann wohl aus? Na eben genau das, wir senden es aus und unsere Realität reagiert genau so. Jenes was wir ausstrahlen und aussenden, kommt so zu uns zurück. Ein Spiegel.

Wir selbst geben an, wie wir wirken, wie erfolgreich wir sind oder wie viel Glück wir haben. Und meist klafft zwischen unseren Wünschen und der Realität ein riesiger Abgrund. So kann uns diese mentale Selbstsabotage, so hart es auch klingen mag, in ein Leben führen, welches wir gar nicht möchten und uns unzufrieden macht. Wir sind in einem Teufelskreis.

Unser Problem fängt also in unserem Kopf an. Dann heißt das: Ändern wir die Ursache, ändern wir die Wirkung und somit unser Leben. Also auf was warten wir noch?

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Probleme erkennen und loswerden

  • Erst einmal mit den Gedanken aufräumen, die wir fälschlicherweise durch frühere Erfahrungen, Vorgaben der Erziehung, Schule, System und dergleichen erfahren haben. Sie drängen uns in den unzufriedenen Kreis und lassen uns nicht mehr los. Denn letztlich geht es nur um eine andere Interpretation unserer Erlebnisse. Wir nehmen die Realität nicht mehr verzerrt wahr, färben sie nicht ein, in Farben der Vergangenheit oder unseres Monkeyminds, dass uns weismachen will, was wir alles NICHT können. Wenn wir diese Illusionen loswerden, ist wirklich alles möglich.

Wir müssen zuallererst aus der Manipulation aussteigen, die wir uns selbst auferlegt haben, um dann zu größeren, weiteren Schritten zu kommen. Es ist wie Domino: Stoßen wir nur einen Stein an, werden noch sehr viel weitere Steine (Groschen) fallen. Da kannst du sicher sein. Denn wenn wir uns erst einmal von den destruktiven, selbstsabotierenden Gedanken befreit haben, wird uns ein Gefühl von Gelassenheit, Euphorie, Kreativität und Schubkraft überkommen. Wir können unser Leben selbst in die Hand nehmen, Pläne machen und Entscheidungen treffen und das umsetzen und erreichen, was wir möchten und uns wichtig ist.

  • In der psychologischen Forschung beschreibt man es als „Inkonsistenz“. Das meint, dass wir uns unschlüssig, bzw. widersprüchlich verhalten. Wir sind innerlich zwiegespalten. Schizophren würde es wohl auch treffen. Es treffen zwei verschiedene, gegenteilige Motivationen aufeinander und unser Mind muss hierfür eine Balance finden. Für diesen Akt wird sehr viel Energie benötigt und verbraucht, das heißt, wir sind zu dieser Zeit leistungsunfähiger als wenn unsere Motivationen und Handlungen übereinstimmen. Unsere Motive, unsere Gefühle und unser Verstand müssen also zusammenarbeiten, sodass wir vollkommen und vor allem gut funktionieren. Logisch, denn umgekehrt, ist es nur ein einziges Tauziehen und wir werden auf der Stelle trampeln.

Wenn wir das erst einmal geschafft haben, sind wir dem Ziel schon um einiges näher gekommen. Wir sind offen, neugierig und fühlen uns gut, als ob wir alles schaffen könnten. Wir sind interessiert und wach. Wir haben so die besten Vorraussetzungen.

  • Doch nicht so schnell, so einfach ist es dann doch nicht. Denn hinter jedem destruktiven Gedanken, stecken meist noch weitere Gedanken, ja sogar ganze Strukturen von schädigenden Denkmustern, die sich wiederholen. Wir müssen also unsere Glaubenssysteme überarbeiten, unsere eigene innere Sprache, mit der besonderen Logik und Formulierungen verstehen. Denn wenn wir dies nicht tun, werden wir nicht langfristig erfolgreich sein. Eine nachhaltige Veränderung zu einem besseren Leben erreichen wir erst, wenn wir unseren inneren Kompass neu einstellen.
  • Wir müssen also aufhören unsere Probleme im Außen zu suchen. Wir alle tun das und das lässt uns gegensätzlich und widersprüchlich zu unserer Realität stehen. Wir erzeugen Unstimmigkeiten und Energie staut sich- Wir bilden Knoten. Und diese Knoten verstopfen den Fluss des Lebens. Wir müssen verstehen, dass wir andere Menschen und Situationen nur bedingt ändern können. Und dennoch beschäftigen wir uns pausenlos mit genau diesen Umständen und fallen auf die Nase. Alternativ dazu sollten wir eher unser Denken gegenüber genau dieser Situation oder Person hinterfragen und auch ändern und anpassen. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass uns etwas egal wird, wir hören nur auf uns von Äußeren Umständen abhängig zu machen und kontrollieren zu lassen. Wir  hören auf gegen des Fluss des Lebens zu schwimmen, lassen den Widerstand und somit das Leid los. Wir fließen mit und lassen uns tragen. Denn wir sind frei und wir sind eins!

Wenn unser Außen also ein Spiegel ist, dann sind die erschaffenen Bilder und Probleme ein Spiegel unseres Inneren, unserer eigenen Überzeugungen und Vorstellung, Gedanken. Dann sind die äußeren Umstände immer ein Warnzeichen von sich selbst. Sagen wir eine Person A hat Geldprobleme, sie kann sich kaum über Wasser halten. Sie hat den Gedanken in sich manifestiert kein gutes Händchen für Geld zu haben und arm zu sein. Dieses Gefühl hat sie schon früh, meist unbewusst, von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen. Und dieses Bild und Gefühl beschränkt Person A. Wenn sie also ihr Denken gegenüber Geld ändern würde, könnte sie ihre Lebenssituation im Außen ändern. Denn man ändert nie nur ein Teil. Es verhält sich eben wie ein Spiegel, manifestieren wir uns gute Gedanken und Gefühle, die uns unterstützen und bekräftigen, so werden wir genau das auch im Außen erleben.

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Zu guter letzt

Passt auf eure Gedanken auf! Nehmt euch ein Blatt Papier und schreibt all eure Gedanken auf, die euch blockieren. Bei denen ihr merkt, sie rufen ein ungutes Gefühl in euch hervor. Schreibt auf was euch an anderen stört oder welche Situationen euch Unbehagen bereiten. Genau das sind die Gedanken, die euch blockieren und zurückhalten. Diese Trigger gilt es zu ergründen. Lösen wir diese Knoten sind wir frei!

Quellen:

“Mindfuck” von Petra Bock 

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