Ernährungswandel durch Bewusstsein

Und nochmal einen Zuspruch dem veganen Speiseplan!

Behalten wir eines im Hinterkopf: Ich bin, was ich esse. Das beeinflusst meine Gesundheit und wie ich mich fühle. Diese einfache Prämisse können wir auch auf unseren Planeten übertragen. Unser Planet ist, was wir essen! Wir leben durch Konsum, weil wir existieren müssen und um einen gewissen Standard zu erreichen. Aber wir können ja nicht endlos konsumieren. Deshalb: Wer ein Bewusstsein für das Thema entwickelt, ist auch bereit, sein Handeln zu verändern. Und das möchte ich erreichen: Ein Bewusstseinswandel muss her.

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Wir in der westlichen Welt sind generell überernährt! Das spiegelt sich auch in unserem Gesundheitszustand wider. Wir werden krank und leiden an den gängigen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Krebs usw. Doch was ist der Ursprung dafür? Wieso haben wir tagtäglich mit solchen Krankheiten zu kämpfen und wieso sind sie in Entwicklungsländern so rar?

Ein riesiger Teil trägt unsere Ernährung dazu bei. Wie bereits erwähnt: Du bist, was du isst!

Stellen wir eine Gruppe in den Vordergrund:

Milch- und Milchprodukte sind ungesund für uns Menschen.

Sie und ihre Inhaltsstoffe können Krankheiten begünstigen. Denn die Milch kommt nicht mehr von schönen glücklichen Weidetieren, mit gesundem Essen und einem natürlichen Leben, wie es uns die Werbefirmen fleißig vorführen. Nein, ganz und gar nicht: Die armen Kühe werden mit Kraftfutter vollgepumpt und zu Turbokühen, wie sie liebevoll genannt werden, umfunktioniert! Was das bedeutet? Mindestens 30 Liter Milch am Tag und das 365 Tage im Jahr. Richtig: Jeden Tag! Sie werden künstlich befruchtet und jedes Jahr trächtig gehalten, sodass die Milchproduktion weiter steigt. Der Euter schwillt unglaublich an und muss mit viel Blut versorgt werden, dass das weiße Gold produziert werden kann. Weil die Kühe mittlerweile solch riesige Mengen an Milch produzieren müssen, leiden sie häufig unter schmerzhaften Euterinfektionen, genannt Mastitis – eine Euterentzündung. Dies ist die häufigste Erkrankung unter Milchkühen und ¼ aller Kühe in Deutschland müssen deshalb vorzeitig geschlachtet werden. Früher stand eine deutsche Milchkuh ca. 10 Jahre lang im Stall, heute durchschnittlich 2 – 3. Wenn sie gemolken werden, fließen Eiter und Bakterien der Entzündung auf direktem Wege mit in die Milch. Das Magazin Nature berichtete, dass Posilac (Mittel von Monsanto um Milchproduktion zu steigern) die somatischen Zellen – also den Eiter – in der Milch um eindeutige 19 % ansteigen ließ. Forscher schätzen, dass ein normales Glas Milch 1 – 7 Tropfen Eiter enthält.

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Wie grausam können Menschen sein. Wie grausam kann die Wirtschaft sein, die so etwas heraufbeschwört und verursacht. Wie grausam können wir als Verbraucher sein?

Und was ist der Grund für diese Haltung, für dieses Schicksal?

Das Ausmaß, welches die Milchproduktion heutzutage angenommen hat, der unglaublich hohe Milchpreis, der Bauern unter Druck setzt und allen voran natürlich das Industrial Game der Global PLAYERS. Diese unglaublichen Drücke herrschen, weil natürlich unglaublich viel Geld dahinter steckt. Und wir kaufen. Doch wir müssen uns vor Augen führen, was wir da essen. Was das in und mit uns macht.

Schon mal darüber nachgedacht, dass Tiere keine Fleisch- und Milchmaschinen sind, wie sie von uns weitestgehend behandelt werden?! Seien es Kühe, Schweine und Hühner, all jene haben das gleiche Schicksal! Sie werden unter schrecklich grausamen Bedingungen gehalten, einzig und allein um uns als Produkt zu dienen. Ich spreche hier von Massenbetrieben. Nicht die kleinen Bauernhöfe, die noch versuchen, dem Tier ein gutes Leben zu ermöglichen. In den Massenbetrieben oder Mastbetrieben werden die Tiere mit Medikamenten, „Kraftfutter“, was eine Mischung aus Soja und Hormonen ist, in viel zu kleinen Ställen hochgezüchtet, ohne Rücksicht auf Verluste. Man kann ja immer neu produzieren.

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Doch wie können wir als Verbraucher dem entgegenwirken?

Richtig, die Produkte nicht mehr kaufen, auf die vegane Ernährung umsteigen oder von Kleinhändlern kaufen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir das Rad auch drehen. Denn wir konsumieren und kaufen meist so günstig wie möglich ein. Wir geben zehn Prozent unseres Einkommens für Essen aus. Nahrungsmittel sind einfach nicht so wichtig für uns. Andere Kulturen haben viel mehr verinnerlicht, dass das Essen auch zum eigenen Wohlbefinden beiträgt. Das Auto hat in unserem Wertesystem zum Beispiel einen viel höheren Stellenwert als Essen oder Kleidung. Nachhaltiges Essen oder nachhaltige Mode kosten mehr – und genau das ist das Problem. Die Leute kaufen mehr über den Preis und nach Masse als über Qualität.

Wir sollten also mehr Wert auf Qualität statt auf Quantität legen. Nachhaltigkeit ist die Devise! Wir sollten ein Gefühl für Nachhaltigkeit bekommen und dafür WAS wir essen und wie gesund es ist. Die Politik, Medien und Wirtschaft haben genau das leider versäumt. Noch lässt sich viel Geld mit der Tierbranche verdienen. Doch wie lange noch?! Denn auch zum Klimawandel trägt die Tierhaltung erheblich bei. Nachhaltiger Konsum und eine bewusste Lebensweise ist das Ziel!

Es sind ganz einfache Leitmaxime: Reduziert tierische Lebensmittel und esst mehr pflanzliche Lebensmittel, im Idealfall regional und saisonal, um “Flugware” zu vermeiden.

Es ist Zeit für einen Wandel! Jetzt!

Quellen:

http://altroist.blogspot.de/2011/01/eiter-in-der-milch.html

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