Ego oder wahres Selbst- 5 Anhaltspunkte

Wie können wir unterscheiden, ob unsere Realität von unserem wahren Selbst geleitet wird oder von unserem Widersacher: unserem Ego. Gar nicht mal so schwer. Hier sind einige Anhaltspunkte und Hilfestellungen zusammengefasst, die euch auf den richtigen Weg bringen sollen.

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Zuallererst müssen wir verstehen, dass der Weg unseres Egos immer von Angst und Konflikten getrieben ist. Es besteht nur aus Angst. Wenn wir also weiterhin auf unser niederes Selbst vertrauen, werden wir weiter scheitern und Angst und Misserfolg ernten.

Eine Eingebung des wahren Selbst wiederum lässt freudige Gefühle, vielleicht in Form eines Kribbeln zu. Es lässt zu, uns selbst und anderen einen Dienst zu leisten. Es lässt uns in Kontakt mit unseren Möglichkeiten treten. Die Antriebskraft ist hier die Liebe. Liebe ist der Schlüssel, der uns alle Pforten öffnet.

Die göttliche Essenz in uns hat sich nie verändert. Wir haben lediglich eine zweite aufgebaut, die sich den Strukturen unseres heutigen, westlichen Lebens angepasst hat. Wir müssen also wieder zur wahren Quelle gelangen. Und das ist gar nicht so schwer, wie es anfangs vielleicht erscheint.

Wenn wir alles herunterbrechen, landen wir bei zwei Gefühlen die uns treiben und die jeweilig zu den zwei gegensätzlichen Instanzen gehören: Angst, ist stark mit dem Ego verknüpft, und Liebe, ist stark mit der göttlichen Essenz, unserem wahren Selbst verknüpft.

An diesen beiden Gefühlen lässt sich also abschätzen und erkennen wer gerade die Führung hat. Das Ego oder das wahre Selbst.

Werdet euch also darüber bewusst: Was ist der Ursprung meines Handelns? Von was werde ich angetrieben?

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Wenn wir von Angst getrieben sind, können wir Informationen von der Urquelle, die in jedem von uns liegt und uns gleichzeitig umgibt, nicht empfangen. Es entsteht ein Störsignal und wir missinterpretieren die empfangene Nachricht. Wir sind auf dem Weg des Leidens. Wenn wir Angst jedoch als das erkennen was sie ist, nämlich Angst, verliert sie jegliche Macht. Die Angst kann nur weiter leben, wenn wir sie mit ängstlichen Gedanken weiter füttern und uns hineinsteigern.

Und um dem zu entgehen, hier 5 weitere Anhaltspunkte um zwischen den beiden Führungen zu unterscheiden:

1)Die wahre, göttliche Essenz in uns ist eine liebevolle Hinweisung auf etwas. Sie agiert ähnlich wie ein Motivationscoach und treibt uns an:

„Gib nicht auf, du schaffst das schon!“

Anstatt wie das fordernde Ego „Du musst das tun und zwar sofort!“

Sie erfüllt uns mit neuer Energie und Liebe und raubt sie uns nicht, untergräbt nicht unser Selbstbewusstsein und unseren Enthusiasmus.

2) Kontinuität und Konsequenz

Die göttliche Führung wiederholt sich immer über viele Tage, Monate oder sogar Jahre hinweg, wenn wir uns nicht danach richten und sie ignorieren. Sie hört nie auf.

Eine „Eingebung“ des niederen Selbst hingegen zeigt sich immer wieder als etwas Neues, ist sprunghaft und verleitet immer wieder zu etwas anderem. Am Montag sagt es dir zum Beispiel du sollst mehr Arbeiten, am Dienstag jedoch das Gegenteil und du sollst dich mehr entspannen und so weiter.

Es endet im Chaos und nicht mit der Fokussierung auf ein Ziel. Auf DEIN Ziel. Das wahre Ziel.

3) Anderen helfen

Wir alle, ausnahmslos, haben eine individuelle, zentrale Aufgabe in unserem Leben. Sie kommt einer Mission gleich, die auf Liebe und dem Dienst für andere basiert und nicht darin Karriere zu machen und besonders viel Geld zu verdienen. Das ist der Kern. Der Weg von jedem von uns zeigt sich natürlich in unterschiedlichen Möglichkeiten und Ausführungen, sowie wir Menschen individuell und unterschiedlich sind. Doch gleichzeitig verbindet uns auch etwas. Und vielleicht ist es auch genau das. Der Punkt, dass wir alle ein Ziel vor Augen haben, das Ziel etwas zu verändern, gemeinsam. Jeder von uns kann und soll sogar diese Aufgabe erkennen und erfüllen. So ist Veränderung möglich.

Manche von uns haben vielleicht ihren Sinn darin gefunden, ein Buch zu schreiben, zu unterrichten, zu heilen etc. um Menschen auf den richtigen Weg zu führen und ihnen zu helfen.

Dabei macht sich nicht jeder, ich würde sagen eher kaum jemand, diesen göttlichen Daseinszweck zum Beruf. Es ist auch ganz egal und uns überlassen, wie wir ihn ausführen und umsetzen.

Die Hauptsache ist, dass wir es tun.

Wir erkennen diese Weisung, weil wir uns angespornt fühlen, diese Lebensaufgabe herauszufinden und zu erfüllen. Wir können unsere Lebensaufgabe auch nicht ignorieren. Wenn wir sie einmal vernommen haben, durch welches Medium auch immer, wird sie uns immer und immer wieder einholen. Sei es als „Zufall“, als Eingebung, Hinweis, ein Gefühl oder Vision; sie wird sich weiter äußern, bis wir ihr nachkommen.

Das niedere Selbst oder Ego zeigt sich hier wieder in Angst: „Wie kannst du nur denken, einen Beitrag zur Welt zu leisten? Versuche es erst gar nicht, das wirst du sowieso niemals schaffen. Du wirst zum Gespött und machst dich und deine Familie lächerlich. Du wirst dein ganzes Geld verlieren und alles nur noch schlimmer machen, als es ohnehin schon ist. Lass es lieber gleich.“

4) Aufgaben nicht nach hinten oder auf später verschieben.

Wahre Führung möchte, dass wir ohne große Vorbereitung einfach beginnen. Sie sichert uns ausreichend Talent, Kreativität, und Fähigkeiten zu, die wir auf unserem Weg benötigen.

Natürlich kann sie uns auch dazu leiten eine Zusatzausbildung oder einen Exkurs zu machen, doch sie gibt uns niemals das Gefühl uns weiterbilden zu müssen, weil wir so wie wir sind unvollständig wären und uns etwas fehle.

Die Taktik mit der Angst, des niederen Selbst oder Ego sind Lappalien im Vergleich zur wahren Führung, dem göttlichen Kern in uns.

Das Ego wird uns wieder einreden wollen: „Es ist noch nicht an der Zeit, Dinge in die Tat umzusetzen. Du bist noch nicht bereit dazu. Du solltest erst noch dieses und jenes tun; diesen Kurs besuchen, diese Prüfung schreiben, dieses Buch lesen. Du brauchst noch mehr Geld und Zeit um dich deinem Lebenszweck und somit der Erfüllung hinzugeben.“

Die weitere Taktik ist die Verzögerungstaktik. Sobald wir bemerken, dass wir unsere höheren Prioritäten hinten anstellen und weg schieben, ist das ein Zeichen, dass das Ego die Führung übernommen hat.

Die falsche Führung pocht immer darauf noch einen Schein oder eine Prüfung zu machen, dass ja niemand denken könnte, wir seien „unqualifiziert“. Wie es in unserer heutigen Welt Gang und Gäbe ist. Das Ego lässt uns glauben, wir hätten Glück, Zufriedenheit und Erfolg (noch) nicht verdient.

5) Die Wahl unserer Familie

Wer ist von Beginn an bei uns? Ja, ganz richtig, unsere Eltern und Geschwister.

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, wieso ihr gerade in diese Lebenssituation hineingeboren wurdet? Es hat einen Grund, warum wir genau diese Eltern und Geschwister haben. Wir haben sie uns ausgesucht, weil sie perfekt in unser Leben passen. Wir verbringen unglaublich viel Zeit mit diesen Menschen. Sie prägen, ja, erziehen uns.

Nicht nur äußerlich übernehmen wir Eigenschaften (Erbe,Genetik) sondern auch innerlich bzw. charakterlich übernehmen wir Facetten unseres Elternhauses. So können und sollen wir zum Beispiel daran wachsen oder uns stärken. Nun schaut euch mal eure Familie an: Was sind elementare, auffällige Eigenschaften, Stärken und Schwächen eurer Eltern (und Geschwister)?

Was solltet ihr daraus lernen? Was solltet ihr übernehmen? Was könnt ihr verbessern?

Wir wählen uns also unseren familiären Hintergrund danach aus, was uns in unserem Leben Wachstum ermöglicht und dafür sorgt, dass wir im Vorfeld gewählte Lektionen erlernen sollen.

Ich denke so haben wir unsere Familie noch nie betrachtet. Doch es ist essentiell. So hat unser Weg begonnen. Natürlich ist das nicht zufällig gewählt worden. Stärkt euch, nimmt auf und vor allem: reflektiert über euch selbst.

Wer bin ich und wo liegt mein Lebensziel/sinn/aufgabe? Welche Stärken soll ich in mir aufnehmen? Welche Lektionen soll ich lernen? Was muss ich meistern?

Fragen über Fragen. Und nur wir kennen die Antwort und können sie befriedigend herausfinden, wenn wir uns endlich auf uns besinnen.

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Nun haben wir schon einige Anhaltspunkte und Hinweise herausgefunden, die uns auf den richtigen Weg bringen. Unsere Aufmerksamkeit soll darauf getrimmt werden, diese Zeichen zu erkennen. Es ist der Schlüssel zu unserem höheren Selbst und deren Weis(sag)ungen.

Doch aufgepasst: Wenn wir einmal auf dem richtigen Weg sind, will das Ego uns natürlich wieder zu sich zurück holen. Es existiert ohne unser Handeln und Denken nicht. Anders als das wahre Selbst, welches beständig existiert, ob wir uns nun darüber bewusst sind oder nicht. Fallt nicht wieder in die Ego Falle. Und wenn doch ist das auch nicht weiter tragisch.

Der richtige Weg liegt nah am falschen. Wir müssen nur erkennen, was was ist.

Die Art von Gedanken, die es zu ignorieren gilt, sind die, die aus der falschen Quelle schöpfen. Der Quelle der Angst. Sie halten uns zurück und hemmen unser Potential.

Vertraut auf euch. Vertraut auf eure höhere Weisung. Ihr könnt so keinen Fehler begehen.

Ihr werdet Gutes ernten, denn wir ernten was wir säen.

Quellen:

“Himmlische Führung” Doreen Virtue

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/das-ego-ist-nicht-der-feind/

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