Sauer? Hier gibt’s die Lösung!

Nehmen wir uns mal, uns selbst an. Niemand kann leugnen, dass die Volkskrankheiten auf dem Vormarsch sind. 51% der Männer sind von Krebs betroffen und 43% der Frauen erleiden diese Diagnose. Doch mit was hängt das zusammen? Natürlich gibt es da einige Gründe, die hier zu einem riesigen Übel zusammenspielen. Sowohl Krebs als auch andere chronische Krankheiten setzen sich aus mehreren Ursachen zusammen, die Hand in Hand gehen. Wir müssen unterscheiden zwischen äußeren Umständen, die wir in erster Linie nicht direkt beeinflussen können (das macht sie aber bei weitem nicht weniger schlimm) und Zuständen, welchen wir uns bewusst aussetzen und eigentlich mit Leichtigkeit aus unserem Leben beseitigen könnten. Der einzige Feind ist wie immer, unser Kopf, unser Ego, unsere Denkmuster, die uns in der Gewohnheit festhalten. Doch so weit waren wir schon.

Was ist es diesmal, das uns beeinflusst ? Was uns krank macht?

Es sind die Lebensmittel, die wir uns zuführen. Jeden Tag! Diese müssen wir genauer unter die Lupe nehmen. Denn hier können wir einiges dazu beitragen, dass wir unserem Körper Gutes tun, dass wir ihn gesund erhalten. Denn versteht ihr nicht: unser Körper spiegelt einfach nur nach außen wieder, wie wir uns innerlich fühlen, wie wir uns behandeln. Und bedenkt! Das Essen, unsere Gelüste geben unserem Körper Energie, Nährstoffe und teilweise eben auch Giftstoffe, die ihn belasten, altern lassen, antriebslos machen und im schlimmsten Fall eben Krankheit bedeuten.

Also habt ihr das Gefühl, ihr seid oft krank, fühlt euch müde, habt wenig Energie, neigt zu Übergewicht „obwohl ihr auf die Ernährung achtet“? Hmmm dann hab ich hier eure Antwort. Ihr seid womöglich sauer. Wirklich jetzt. Euer Körper ist übersäuert.

Wisst ihr noch? In Chemie lernte man mal den pH-Wert kennen, der angab, wie basisch, neutral oder sauer ein Milieu ist. Und unser Körper hat unter besten Umständen ein gutes Gleichgewicht zwischen unserem Säure-Basen-Haushalt.

Nun bedeutet eine Übersäuerung nicht unbedingt, dass der Körper in seiner Gesamtheit sauer ist und überall pH-Werte von unter 7 aufweist.

Bei einer Übersäuerung ist der Säure-Basen-Haushalt lediglich gestört. Das heisst, jene Körperbereiche, die im gesunden Zustand basisch sein sollten, werden von überschüssigen Säuren bedroht und jene Körperbereiche, die im gesunden Zustand sauer sein sollten, neigen plötzlich zu einem krankhaft erhöhten pH-Wert. Priorität hat natürlich unser Blut. Es ist leicht basisch und muss diesen pH-Wert stetig halten, da wir sonst nicht überleben könnten.

Doch was ist jetzt sauer und was basisch?

 Hier eine kurze Übersicht über unser Säure-Basen-Gleichgewicht:

Basisch ist..                                                     Sauer ist..

..unser Blut                                                      ..unser Dickdarm

..unsere Lymphe                                              ..unser Magen

..unsere Gallenflüssigkeit                                ..die Scheide

..unser Bindegewebe

..Teile unseres Dünndarms

Wie erreichen wir also bei Übersäuerung wieder die gesunde Balance?

Mit einer basischen Ernährung sind wir auf dem richtigen Weg. Sie versetzt folglich natürlich nicht unseren gesamten Körper in einen basischen Zustand. Das wäre ja genauso ungesund, wie wir gerade gelernt haben. Die basische Ernährung entsäuert – idealerweise kombiniert mit einem Entsäuerungsprogramm – das Bindegewebe, die Lymphe, den Dünndarm und alle anderen Organe und Körperbereiche, die einen basischen pH-Wert benötigen.

Gleichzeitig sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich im Magen die Magensäureproduktion einpendelt (nicht zu schwach und nicht zu stark) und dass sich im Dickdarm sowie in der Scheide wieder jene nützlichen Bakterien ansiedeln können, die dort für das erforderliche saure Milieu sorgen.

Unser Säure-Basen-Haushalt wird also wieder in Ordnung gebracht, es ist als wenn unser Körper richtig aufräumt und alles so ordnet, wie es sein sollte um gesund zu funktionieren.

Doch woher wissen wir was sauer auf unseren Körper wirkt und was basisch?

Stellen wir uns vor:

X isst ein Stück Käse und Y eine Zitrone, so wird dies verdaut und verstoffwechselt und versorgt uns mit Energie und Nährstoffen. Schon richtig, aber mit welchen Stoffen werden wir versorgt? Wer von den beiden fügt seinem Körper nun etwas saueres zu? Y? Ahhh, nicht ganz.. Es ist der Käse.

Denn die Biochemie verweist uns darauf, dass nicht die organische Materie unserer Lebensmittel, die Wirkung auf unseren Körper bestimmt, sondern die anorganische, das heißt, wie sie zerlegt werden, zum Beispiel in: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Natrium, Schwefel. Diese Schlackstoffe bestimmen über sauer oder basisch für unseren Körper. Die Mineralien Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen sind basisch. Phosphor, Schwefel, Jod, Chlor und Fluoride sind hingegen sauer. Sie können im Körper nur in Schlacken eingelagert werden. Fett eignet sich prima zur Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren. So kann es also sein, dass wir gar nicht dick sind, sondern lediglich übersäuert! In einem übersäuerten Zustand ist eine Diät daher nicht nur nutzlos, sondern auch wenig intelligent. Sie würden Ihren Organen den Bodyguard nehmen und sie den ätzenden Säuren aussetzen.

Mit einer basischen Ernährung purzeln die Kilos übrigens oft ganz automatisch. Und was verursachen Säuren noch in unserem Körper?

  • Sie verstopfen Blutgefässe (Arteriosklerose) und führen zu Bluthochdruck mit all seinen Folgen.
  • Sie lagern sich in die feinen Gefässe der Augennetzhaut und führen dazu, dass Sie eine immer stärkere Brille brauchen.
  • Sie nisten sich im Haarboden ein und lassen Ihre Haare ausfallen.
  • Sie bilden Nieren-, Gallen- und Blasensteine.
  • Sie blockieren Gelenke und lassen diese teuflisch schmerzen (Arthritis, Arthrose, Gicht und Rheuma).
  • Sie setzen sich zwischen die Zellen der Haut. Das macht alt, faltig und lässt Altersflecken und Cellulite entstehen.

Wir selbst sorgen für unsere eigene Übersäuerung. Somit sind wir ein leichtes fressen für Bakterien, Viren und Pilze und andere schädliche Organismen. Denn nirgends fühlen sie sich so wohl wie in einem sauren oder fehlerhaften Milieu.

Also werdet ihr häufig erkältet sein, an grippalen Infekten und Entzündungen der Nasennebenhöhlen leiden. Ihr werdet ausserdem Hautausschläge, Allergien und Kopfschmerzen haben.

Wenn iht übersäuert seid, kann euer Immunsystem nur noch mit halber Kraft arbeiten. Krankheiten jeglicher Art – Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Zivilisationskrankheiten – sind dann kein Wunder mehr, sondern völlig normal.

Denn dauerhafte Gesundheit kann sich nur in einem Körper mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt entwickeln und dort auch bis ins hohe Alter bestehen bleiben.

Wieso werden die Säuren nicht direkt ausgeschieden?

Leider funktioniert das nicht so einfach. Sie müssen zumeist erst neutralisiert werden, damit ihre ätzenden Eigenschaften die Zellen nicht schädigen können.

Das geschieht mit Hilfe von körpereigenen basischen Puffersubstanzen wie z. B. Natriumhydrogencarbonat oder auch mit basischen Mineralstoffen wie z. B Calcium, Kalium und Magnesium, die unser Körper allesamt und tagtäglich für eine Vielzahl von lebenswichtigen Aufgaben benötigt. Doch oft sind Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper Mangelware. Die Folge ist eine Säureflut im Organismus. Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten.

Mit unserer sauren Ernährung treffen aber nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Und so muss der Körper mit sich selbst Raubbau betreiben. Er muss seine eigenen Mineralstoffdepots plündern. Aus den Knochen holt er sich Mineralien. Oder aus den Zähnen. Aus dem Haarboden, aus den Blutgefässen oder aus den Organen.

So schneiden wir uns gleich zwei mal in das eigene Fleisch.

Wir müssen also die Säure überwiegend verbannen und ein Gleichgewicht herstellen.

Damit wir das so schnell wie möglich umsetzen können, habe ich euch hier eine Tabelle bereitgestellt, in der ihr leicht abfragen könnt, welche Lebensmittel förderlich für unseren Körper sind und welche nicht. Natürlich müsst ihr nicht für immer auf die folgenden Lebensmittel verzichten. Es gilt lediglich darum, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Beruhigt euch! Außerdem werdet ihr auch bemerken, dass etwas cheaten erlaubt ist. Es gibt auch gute Säurebildner. Und ihr werdet sehen, wenn ihr euch bereits vegan ernährt, verändert sich gar nicht so viel. Es gilt, sich noch bewusster über seine Ernährung zu sein. Auf seinen Körper und die Zeichen zu achten. Und ja bedenkt: Veränderung ist etwas Gutes, wir entwickeln uns weiter und sorgen für uns.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

http://bewusst-vegan-froh.de/14-basische-lebensmittel-die-du-jeden-tag-essen-solltest-um-gesund-zu-bleiben/

http://bewusst-vegan-froh.de/anzeichen-dafuer-dass-dein-koerper-uebersaeuert-ist-und-10-moeglichkeiten-ihn-zu-entsaeuern/

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