Willkommen in der Gewohnheit

Veränderung ist der Ruf der Freiheit

Willst Du Dein Land verändern,
verändere Deine Stadt.
Willst Du Deine Stadt verändern,
verändere Deine Straße.
Willst Du Deine Straße verändern,
verändere Dein Haus.
Willst Du Dein Haus verändern,
verändere Dich selbst.
Arabisches Sprichwort

Veränderung ist das, was uns am Leben hält. Und jetzt müssen wir uns fragen:
Sind wir dann wirklich am Leben?
Leben wir überhaupt noch mit vollem Bewusstsein oder nur in aneinander gereihten Automatismen?
Leben wir nicht vor uns hin in einem Alltagstrott voller Routine, die uns klein hält? Tun Dinge, über die wir nicht mehr nachdenken, weil wir sie schon immer so getan haben? Sind eingerostet in alten Verhaltensmustern und Denkweisen?

Herzlich Willkommen in der Gewohnheit.
Unsere Gewohnheiten, die wir unser ganzes Leben über aufbauen, verfolgen uns meist bis zu unserem Ende. Doch wer sagt uns, dass sie ideal sind, dass es gut ist, sich nicht zu verändern? Ist es wirklich so vorbestimmt, immer nur das Selbe zu tun, wie es uns diese heutige Welt weismachen will? Zweifelsohne war das nicht vorgesehen.

,,Gewohnheiten sind die Fesseln des freien Menschen.”
Ambrose Gwinnett Bierce

,,Es ist in vielen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, dass man Unrecht für Recht, und Irrtum für Wahrheit hält.”
Georg Christoph Lichtenberg

Durch unsere Gewohnheiten werden wir tagtäglich in unserer jetzigen Realität festgehalten. Sie entstehen durch Gedankenmuster, erschaffen von uns oder der Gesellschaft. Wir werden in einem Käfig gehalten, begrenzt durch die Routine. Doch schauen wir uns unsere Laster mal genauer an. Wo finden wir sie? Wie äußern sie sich und vor allem wie werden wir sie los?

Nehmen wir zuallererst einmal das Wort „Alltag“,- findet ihr nicht auch, es hört sich ganz schön fad und trüb an? Alltag heißt wortwörtlich, dass es jeden Tag passiert. Jeden Tag mit wiederkehrenden Ereignissen. Wikipedia spricht von einem „normalen, monotonen, grauen Leben.“ Hört sich ganz schön öde an? Das ist die Bühne unseres grau gemalten Lebens.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, jedenfalls wurde uns das irgendwann einmal so gesagt und wir haben es angenommen. Er lebt in seiner persönlichen Komfortzone und wird nicht gerne dazu bewegt, auszubrechen und sie durch etwas Neues zu ersetzen. Altbekanntes wird meist als etwas Besseres angesehen, nur weil das Unbekannte fremd erscheint. Und es ist natürlich der einfacherer Weg, der Weg mit dem geringsten Widerstand, mit dem geringsten Nachdenken und Kraftaufwand. Einfach nur tun, was wir schon immer getan haben. Doch erst das Abenteuer, das Neue, die Veränderung lässt uns doch das Leben erst voll erleben, uns (über uns selbst hinaus-) wachsen.
Wenn man immer nur das tut, was man schon kennt und was man schon immer getan hat, so kann man niemals ein anderes Ergebnis erwarten. Wir sind festgefahren in jeglicher Lebenshinsicht.

Wow, so viele Gewohnheiten?

Betrachten wir zuerst einmal unsere Gewohnheiten, die sich so in unserem Alltag wiederfinden und sich wie ein roter Faden durch unser Leben ziehen. Gewohnheiten, die uns nicht immer gut tun. Die uns festhalten und in den Trott unserer Gesellschaft einspinnen, sodass wir nur noch annehmen, nichts mehr hinterfragen. Konsum statt Konsens. Das ist das Motto.

Es fängt schon bei unseren Essens- und Trinkgewohnheiten an: Jeder von uns hat meist einen Ablauf wann und vor allem was er isst. Es sind Vorlieben, die wir uns im Laufe unseres Lebens angewöhnt haben. Das ist bei dem Einen der Kaffee, das Glas Milch, der/das in morgendlicher Routine nicht fehlen darf und bei dem Anderen das Feierabendbier nach der Arbeit. Beim Nächsten das Glas Cola zum Mittagessen und beim Darauffolgenden das tägliche Stück Fleisch (ja, Wurst zählt auch dazu). Diese Gewohnheiten gehören einfach schon zu unserem Tagesablauf oder zu gewissen Situationen dazu. Wir haben sie total integriert und führen sie meist aus, ohne nachzudenken.
Wir können kaum noch beurteilen, ob uns das Konsumgut wirklich noch so gut schmeckt, wie wir meinen, oder ob wir es nur aus Routine verzehren. Denn wie genau und bewusst kann eine Beurteilung sein, die sich überwiegend auf die Vergangenheit stützt. Wir assoziieren zum Beispiel mit Cola schon einen gewissen Geschmack und ein gewisses Gefühl, gestützt auf die Empfindung der vergangenen Erlebnisse. So sind wir aber eingeschränkt in unserer Wahrnehmung. Unsere Erwartung überschattet meist das Wirkliche. Ein ganz einfacher Test: Verzichtet über einen längeren Zeitraum bewusst auf, in diesem Falle, Cola und schaut wie ihr dann darauf reagiert. Ich wette, es wird euch nicht mehr (so gut) schmecken wie zuvor. Jetzt nehmt ihr den Geschmack besonders intensiv wahr, ohne die vorgefertigte Meinung in eurem Kopf. So lässt ihr ein neues unvoreingenommenes Bild zu. Besonders verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn ihr euch darüber bewusst seid, was ihr eurem Körper gerade zuführt. In unserem Fall, Cola, also jede Menge Zucker und Phosphorsäure. Stoffe, die besonders schädlich und ungesund für unseren menschlichen Organismus sind.

Und wenn wir ehrlich sind, werden mir nun viele zustimmen: Diese Routine haben wir nicht nur bei unserem Essen, sie zeigt sich auch in unserem Job. Jeden Tag wartet meist der selbe Ablauf, die selben Aufgaben, das selbe Umfeld.
Weil uns durch den Gewohnheitsmodus alles schon so vertraut vorkommt, stellen wir uns auch gar nicht die Frage: Möchte ich das wirklich? Handele ich hier nicht unbewusst, einfach so wie es von mir verlangt wird? Können wir so überhaupt sagen, was gut für uns ist und was nicht?
Wir beurteilen nur nach alten Muster, damit muss aufgehört werden.

Es fängt also bei so banalen Dingen, wie dem Essen, Trinken an, reicht über den Job, noch weiter bis hin zur sozialen Warte: zu unseren Beziehungen. Genauer betrachtet halten viele unserer Beziehungen, seien sie freundschaftlich oder liebend, meist aus Gewohnheit: Man tut dieselben Dinge immer und immer wieder zusammen. Man redet über die selben Themen, man besucht das selbe Café, man macht den selben Sport, etc. Auch hier verfällt man in den Alltag, in eine Routine.
Man weiß vielleicht gar nicht mehr, wieso man mit der anderen Person befreundet ist oder wieso man sie liebt, was gibt sie einem wirklich? Auch dies kann man meist erst mit gewissem Abstand herausfinden. Wie sagt man doch so schön „Erst mit ein wenig Distanz, merkst du, wer wirklich wichtig und wertvoll ist.“
Und gerade hier zeigt sich dann auch, wer in deinem Leben bleibt; und diesmal nicht wegen gemeinsamer Zeit und freudigen Erlebnissen, sondern wegen den Potenzialen, die ihr gegenseitig in euch auslöst. Die Ziele, die ihr beide verfolgt und euch voranbringen.
Die Form kristallisiert sich heraus, auf welche Art und Weise ihr euch gegenseitig beeinflusst und stärkt. Vielleicht gibt es aber außer der miteinander verbrachten Zeit nichts was euch verbindet. Und Zeit ist bekanntlich eine Fiktion.

Ist eine Beziehung zur Gewohnheit geworden, so hält auch diese euch zurück, von der Aufgabe euch weiter zu entwickeln- euch zu formen! Verändert sie sich mit dir, oder noch besser: verändert sie euch beide, dann schwingt euch auf zwei Pferde und reitet in den Sonnenuntergang der Freiheit. Wenn nicht.. nun ja, dann war es das wohl!

Denn fragt euch:
Ist der Mensch wirklich dazu gemacht, sich ewig nur einer Tätigkeit/ einem Verhaltensmuster zu widmen? Das soll Leben sein? Sollte man nicht bis zu den Grenzen leben, seinen Horizont erweitern, täglich neue Dinge tun? Sind wir Roboter, die jeden Tag wie ferngesteuert das Gleiche tun oder sind wir Schöpfer, die jeden Tag etwas Neues schaffen können?
Fragt euch:
Wann war das letzte Mal, dass ihr etwas zum ersten Mal getan habt?

Merkt ihr was? Jeder kann noch so abenteuerlustig sein, wir leben alle in unserem persönlichen Gefängnis der Routine und Gewohnheit. In uns und um uns. Doch jetzt ist der Moment um aufzuwachen, um zu erkennen, dass es so nicht mehr weitergeht und vor allem weitergehen kann. Zeit etwas zu verändern… Zeit uns zu verändern. Wir sind nicht dazu gemacht, jeden Tag, 365 Tage im Jahr, jeden Tag unseres Lebens mit den selben Denkmustern, Vorgängen, Vorlieben zu leben. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen, JEDEN TAG. Wir sind doch hier, um so viel verschiedene Eindrücke, Perspektiven und Erfahrungen zu sammeln, welche das Leben für uns bereithält! “Wir denken immer zuerst daran, die Einstellungen zu ändern, um dann zum Verhalten zu kommen. Umgekehrt müsste es sein”, sagt der Sozialpsychologe Verplanken. “Wenn wir es schaffen, das Verhalten zu ändern, ändert sich auch das Denken.”

Unbewusstsein vs. Bewusstsein

Der Freund und Begleiter der Routine ist das ”Unbewusstsein”.
Tun wir Dinge, die wir schon oft getan haben, denken wir nicht mehr wirklich darüber nach. Bei manchen Dingen ist dies natürlich förderlich: Ich denke an das Treppensteigen, Zähne putzen etc. Bei anderen Tätigkeiten, wie das Rauchen, das Fleisch essen, das Fernsehprogramm, die selben Denkmuster ist ein solcher unbewusster Automatismus natürlich auf die Dauer einschränkend und eintönig.
Es sind geistige sowie körperliche Gewohnheiten die wir ohne Bedenken in uns aufgenommen haben. Sie spinnen sich um unsere Sinne und Empfindungen und lassen uns meist taub und blind handeln. Sie legen uns Fesseln an, weil wir sie nicht mehr hinterfragen.
Wir fahren ewige Runden in unserem Routine Karussell und wissen schon gar nicht mehr, wann wir uns hineingesetzt haben. Wir bewegen uns im Kreis.
Ihr fragt euch nun vielleicht, wieso sollten uns unsere Gewohnheiten schaden? Wir tun es doch schon unser Leben lang, dann kann es doch gar nicht schlecht sein.
Wir haben jedoch keinen klaren Blick mehr auf unsere Muster, die vielleicht schon zu Lastern geworden sind. Wir sind beeinflusst von unseren Erfahrungen und lassen eine neue Sichtweise gar nicht mehr zu. Denn unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Gewohnheiten. Ist ein Verhalten erst einmal integriert, ist es nur schwer, es wieder auszuhebeln und zu ändern, auch wenn wir uns das fest vornehmen. Doch wenn wir erst einmal wissen, wie die Mechanismen funktionieren, so können wir sie uns zu Nutze machen.

Es gilt also in Gewohnheiten unser Bewusstsein wieder zu integrieren, Dinge und Situationen bewusst wahrzunehmen und dann daraus einen neue Entscheidung zu treffen. Es gilt nicht jede Gewohnheit zu ersetzten, lediglich zu überdenken und sich zu fragen. „Nützt mir diese Denkweise? Wäre es nicht mal Zeit für etwas Neues? Bin ich festgefahren? Möchte ich meinen Horizont mit neuem Wissen und neuen Herausforderungen füllen? Den Blick über den Tellerrand hinauswagen? ”
Es ist ein Aushebeln von unbewussten Vorgängen in unserem Gehirn. Wir können es uns vorstellen wie eine Brücke, die wir über Jahre aufgebaut haben und jetzt nach und nach versuchen einzureißen.
Es gibt natürlich auch noch die Version die Brücke zu sprengen, das heißt Gewohnheiten direkt aufzulösen. Das ist natürlich schwerer und bedarf mehr Disziplin. Es ist natürlich möglich, man muss (sich) aber sehr bewusst über jeden Reiz sein und einen eisernen Willen besitzen (das soll es ja auch noch geben).
Also egal wie ihr es tut, es gibt immer mehrere Wege die nach Rom führen, nur tut es. Vielleicht habt ihr auch eure ganz persönliche Version Gewohnheiten abzulegen, das ist prima, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Holt euch eure Variabilität in euer Leben zurück, verfahrt euch nicht in Denkens- und Verhaltensmuster, dafür hat das Leben doch viel zu viele Wege übrig.

Räumt bei euch mit der Eintönigkeit auf, befreit euch von euren eigenen Fesseln, ihr werdet sehen, ihr werdet freier und bewusster leben und es werden sich andere Möglichkeiten eröffnen.

Denn letzten Endes geht es doch darum, alles anzunehmen so wie es ist, sich Herausforderungen stellen, die kommen werden, wenn man sie nicht unter der Gewohnheit erdrückt. Also: Bewusstsein anschalten und feststellen: gut/sinnvoll oder schränkt mich ein/ sinnlos.
Also frag dich zum Beispiel bei deiner nächsten Kippe bewusst: Wieso möchte ich gerade rauchen? Wenn die Antwort Gewohnheit lautet, was sie zwangsläufig sein wird, dann lass es doch einfach mal. Es ist eine harte Challenge, aber ich bin mir sicher, du wirst es schaffen 😉.

Wer ist stärker, du oder dein Schweinehund, dein Ego? Und ich warne euch schonmal vor, Gewohnheiten sind mit Süchten gleichzusetzen, oder können wie eine Sucht wirken. Wenn wir die Erfahrung machen, dass ein bestimmtes Verhalten zu einer Belohnung führt, wiederholen wir diese ”hundeartig” besonders oft. Unser Gehirn verstärkt Dinge, die wir kennen. Es sendet mehr Botenstoffe aus und sorgt so für ein Wohlgefühl. Zum Beispiel, das Gefühl nach dem Zähneputzen, die sauberen, glatten Zähne, oder das Gefühl nach dem Rauchen, entspannt zu sein. In ihrem gleichen Ablauf finden wir ein gewisses Gefühl von Stabilität und Sicherheit . Sie garantieren uns, dass die Welt um uns und wir selbst gleich bleiben.
Doch wir müssen lernen, süchtig nach neuen Dingen zu sein und uns nicht in festgefahrenen eingerosteten Mustern zu bewegen. Das bringt Stillstand; in uns und um uns. Remember that.

Detox Yourself Finde deine Balance

Um seine Sinne wieder zu schärfen und das Salz in der Suppe wieder zu finden, gibt es natürlich Möglichkeiten. Ich nenne es:
DetoxYourself.
Hierbei geht es darum, sich seinen Gewohnheiten zu stellen, und zuallererst zu erkennen. Sich zu fragen: Wieso mache ich das gerade ? Was erwarte ich mir für ein Gefühl davon? Im nächsten Schritt klammern wir sie bewusst aus, um eine Veränderung hervorzurufen. Diese kann sich körperlich sowie geistig äußern, durch ein besseres, gesundes Körpergefühl und neue Ideen und Impulse. Im Mittelpunkt steht also, routinemäßige Vorgänge wieder bewusst wahrzunehmen, unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken und sie gegebenenfalls auszusortieren.
Nehmt euch Zeit für jede Verhaltenspattern von euch. Ergründet alles bis zum Kern. Handelt ihr gerade aus Gewohnheit und Einfachheit oder aus Bewusstheit?
Und Stop:
Damit möchte ich nicht sagen, dass Automatismen durchweg negativ sind, sie erleichtern uns unser Leben ungemein. Ohne Automatismen wäre sogar schon, wie bereits erwähnt, das Zähneputzen, Treppensteigen etc. anstrengend und wir würden Unmengen von Gedanken dafür verschwenden. So spart es uns Zeit und Bewusstsein. Automatismen bzw. Gewohnheiten können uns sogar nützlich werden, sei es in Gefahrensituationen oder auch zur Verfolgung unserer Lebensziele. So zum Beispiel der routinierte Vorgang oder ein Ritual eines Sportlers vor einem Wettkampf, eine Reflex- oder Instinkthandlung. Und wir können uns auch in Stresssituationen darauf verlassen, dass wir den Weg nach Hause finden. Sie navigieren uns durch unser Leben, sorgen dafür, dass wir unsere Energie bewusst einsetzen und im richtigen Moment auf Energiesparmodus schalten. Gewohnheiten bilden unser Gerüst, an dem wir uns tage- , wochen- und monatelang durch das Leben hangeln. Wenn unsere Gewohnheiten jedoch nicht mit unserem Ziel übereinstimmen, stören sie uns, rauben uns Zeit und schaden teilweise sogar unserer Gesundheit. Achtsamkeit, Spontanität und Neugierde sind die Gegenpole zur Routine. Es gilt also die Balance zu finden, wie überall. Jede Gewohnheit ist eng verknüpft mit einem Reiz, der sie auslöst, sei es der Schritt ins Badezimmer, die Geselligkeit bei Nikotin- oder Alkoholkonsum, Stressbewältigung und die damit verknüpfte Belohnung, die man sich erwartet.

Ich möchte euch also dazu anhalten, Gewohnheiten herauszustellen und zu überdenken. Negative, hemmende Gewohnheiten, die uns in einer ”Routineblase” gefangen halten, von uns selbst entfernen, darum geht es. Denn macht euch noch einmal klar: Handeln wir immer nur in den gleichen Mustern so erzielen wir nie ein neues Ergebnis. Wenn ihr also unzufrieden seid, mit irgendetwas in eurem Leben, fragt euch, ob es nicht an euren gewohnten Gedanken- und Verhaltensmustern liegt.

Und damit sag ich nicht, ihr sollt alles stehen und liegen lassen, und ein komplett neuer Mensch werden. Wenn ihr das könnt? Los geht’s. Ich möchte, dass ihr lediglich zum Beobachter werdet, dass ihr eure Aufmerksamkeit auf jedwede Gewohnheit richtet, sie bewusst erlebt anstatt sie einfach nur so hinzunehmen. Sie entstehen meist aus Reizen aus unserem Umfeld (Raucher rauchen gern, wenn sie mit Rauchern unterwegs sind, wir kauen Nägel, wenn wir nervös sind usw.) Bei jeder neuen Gewohnheit gilt es also, eine veränderte, innere Befriedigung und Freude zu empfinden, sonst ist der Rückfall nur eine Frage der Zeit.

Fragt euch:
„Bringt es mich weiter, hilft es mir, tut es mir gut oder hemmt es mich, hält es mich zurück? ((Tue ich es nur, weil die Vergangenheit mich so gelehrt hat? Und beachte; wir wissen, die Vergangenheit ist nicht der beste Lehrer, sie kann auch einschränken.)) Suche den Auslöser, und ersetze die Routine.
Und ganz besonders wichtig, schrecke nicht davor zurück dich selbst zu verändern. Wenn du ehrlich und bewusst bist, weißt du: Das ist der einzige Schritt. Wenn du deine Laster über Bord werfen willst, musst du den Kontext ändern, neue Situationen erschaffen, die veränderte Handlungen ermöglichen und erfordern.
“Wenn wir in unserer Gesellschaft etwas ändern wollen, dann reicht es nicht, die Verantwortung Einzelnen zuzuweisen. Erst wenn die Politik den Rahmen setzt, Arbeitgeber Anreize für ihre Mitarbeiter bieten und sich gesellschaftliche Leitbilder wandeln, können gesellschaftliche Veränderungen funktionieren“, sagt Martina Schäfer, Professorin am Zentrum für Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin.

Don’t let ur ego-monkeymind fool you, be conscious about ur flaws. It doesn’t matter who you used to be; what matters is who you decide to be today. You are not your mistakes. You are not mishaps. You are not your past. You are not your wounds. You can decide differently today and at every moment. Remember that. You are offered a new opportunity with each breath to think, choose, decide and act differently in a way that supports you in being all that you are capable of being. You are not less than that.

Der beste Moment etwas zu ändern, ist nicht morgen oder der Silvesterabend mit unzähligen Vorsätzen, sondern genau dieser Moment. Nur in diesem Moment können wir etwas ändern, nur jetzt liegt es in unserer Macht.

 

Quellen:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten/seite-4

http://www.zeitzuleben.de/aus-der-gehirnforschung-wie-wir-ungeliebte-gewohnheiten-loswerden-konnen/

http://karrierebibel.de/gewohnheiten-aendern/

http://www.flowfinder.de/wie-gewohnheiten-funktionieren/

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