EILMELDUNG ZUM VEGANISMUS

„Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“(Leonardo da Vinci, italienischer Maler, Bildhauer und Universalgelehrter, 1452 – 1519)

Wieso ist es so essentiell für uns dem Thema Veganismus wenigstens Beachtung zu schenken?

Es gibt viele Punkte die dafür sprechen, aber auch ein paar die dagegen sprechen. Ich werde euch in den nächsten Zeilen das Thema auseinandernehmen…Für Veganien!

Fangen wir mal zunächst mit den Aspekten gegen Veganismus an. Ach ja, da gibt es ja garnicht so viele.

Punkt 1 der Contra-Argumente: Die fehlenden Zusatzstoffe

Man hört Leute, die in ihren alten Essgewohnheiten fest verwurzelt sind, oft reden: ”Das Fleisch, die Milch, der Käse bringen mir die wichtigsten Zusatzstoffe. Ohne die können wir doch garnicht überleben.” Um die Spannung weg zu nehmen: doch das können wir. Diese Aussage ist nur teilweise richtig, denn durch einen Verzicht auf Tiernahrung werden dem Körper manche Stoffe wirklich vorenthalten. Um genau zu sein: Vitamin B-12. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, ganz viele Algen, ungewaschenes Wurzelgemüse, Weizen- und Gerstengras, Sauerkraut und ein Glas Bier. Ganz im Stile eines Deutschen!

Fleisch enthält Proteine, die den Wachstum fördern!

Dies kommt uns direkt in den Kopf geschossen, wenn wir an Fleisch denken. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass wir neben den tierischen Eiweisen auch pflanzliche Eiweise, wie z.B. Nüsse, Bohnen oder Erbsen zu uns nehmen können. Das Eiweiß besteht aus 8 wichtigen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Diese Aminosäuren sind sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Eisweisen enthalten. Eine Avocado besitzt z.b. alle dieser 8.

Sogar in den heutigen Industrieländern leidet nahezu kein Vegetarier bzw. Veganer an Eiweismangel. Im Gegenteil, es tritt häufiger ein, dass Menschen an einem Überschuss an Eiweiß leiden. Die Folge davon dürfte jedem klar sein–>Krankheit zumeist Fettleibigkeit.

Fleisch enthält viele Vitamin B’s, wodurch Nerven, Blut, Haut und Haare arbeiten können!

Diese Behauptung ist an sich unangreifbar. Vitamin B1, aber auch Vitamin B2, Niacin und B6 sind in Fleisch enthalten. Es ist für Vitamin B12 einer unserer Hauptlieferanten. Diese Stoffe finden wir aber auch in pflanzlichen Produkten, wie zb Sauerkraut. Teilweise auch noch in höherer Konzentration. Jedoch schadet es dem Vitamin B12 Haushalt nicht wenn du das ein oder andere Mal zu Milch, Käse oder einem anderen tierischem Produkt greifst. Wähle Bedacht!

Fleisch enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen Zink und Selen!

Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden. Eisen ist für unsere Blutbildung da, Selen kümmert sich um unseren Zellschutz und Zink sorgt dafür, dass unser Immunsystem gestärkt wird. Natürlich sind, wie du dir bestimmt denken konntest, auch für diese Stoffe pflanzliche Produkte vorhanden.

Um den Eisenhaushalt zu decken kannst du Kürbiskerne (12,5 Milligramm – der Tagesbedarf liegt bei etwa 15 Milligramm), Sesam (10), Amaranth (9), Quinoa (8), Hirse, Mohn, Leinsamen, Pfifferlinge, Basilikum, Sonnenblumenkerne und getrocknete Pfirsiche zu dir nehmen. Gewürze darfst du als Veganer aber auch nicht außer Acht lassen. Ein Wundergewürz ist Kurkuma es enthält über 40 mg Eisen. Bemerkenswert ist auch, dass laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung Veganer nicht öfter unter Eisenmangel leiden als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Für eine ausreichende Menge an Zink futterst du dir am besten verschiedene Nüsse und Samen rein. Kürbiskerne enthalten beispielsweise 7030 Mikrogramm Zink pro 100 Gramm. Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse und Mandeln enthalten in etwa so viel Zink wie Fleisch.

Um auch die Selen nicht zu vergessen, isst du am besten Paranüsse. Davon reicht eine Handvoll und du bist gut bedient. Aber auch Steinpilze enthalten diese.

Genauso ist es mit den anderen tierischen Produkten wie Milch, Eier, Butter, Gelatine und viele mehr. Diese enthalten alle keine lebenswichtigen Stoffe, welche man nicht auch aus pflanzlichen Produkten beziehen könnte. Es gibt dazu ein Universalgesetz, auch genannt hermetisches Gesetz, welches besagt, dass ein Pol auch immer einen Gegenpol besitzt. Hier hast du ein Nachschlagewerk in dem nahezu alle veganen Produkte samt ihren Nährwerten aufgelistet sind: Die große vegane Nährwerttabelle!

Du solltest wissen, dass das Innengerüst eines Tieres eher dem eines Menschen gleicht als dem einer Pflanze. In manchen Fällen führt das zu schnellerer Aufnahme der Stoffe (->gleichzeitig schnellere Abgabe). Habe aber keine Angst, angehender Veganer, die Stoffe finden auch bei dir ins Blut. Am Anfang deiner Umstellung, je nachdem wie krass diese war, detoxt sich dein Körper und es kann zu einem erhöhtem Furzrisiko und einem flüssigerem Stuhlgang kommen. Das legt sich aber wieder nach einer Woche. Ist eben alles Gewöhnungssache!

Punkt 2: Der Geschmack

Na gut, darüber lässt sich nun streiten. Jeder besitzt einen individuellen Geschmack. Viele Fleischfresser bemängeln den Geschmack der fleischersetzenden Produkte, wie z.b. Seitan oder Tofu. Diese sind gummiartiger als normales Fleisch. Und ja liebe Fleischfresser, da gebe ich euch recht. Es schmeckt nicht so gut wie normales Fleisch, aber auch aus einem ganz einfachen Grund…..ES IST KEIN NORMALES FLEISCH! Wenn man sich dafür entscheidet, sich nicht mehr wie ein Tyranno Saurus Rex Fleisch rein zu ziehen, dann passe gefälligst dein Essverhalten auch so an. Ich rate von den Fleischersatzprodukten ab, da diese mit chemischen Substanzen verbunden sind. Wenn du am Anfang deiner Therapie garnicht anders kannst, esse lieber ein richtiges Fleischstück vom Metzger deines Vertrauens.

Die Fleischfresser vermissen diesen saftigen Geschmack eines vor Fett triefenden Fleischstückes anfangs immer…das ist klar…Aber Leute come on, stellt euch eurer ”Sucht”! Ich glaube kaum, dass derartige Geschmacksassoziationen noch einmal auftauchen können, nachdem man gesehen hat (und das am besten live) wie unser leckeres Fleisch hergestellt wird. Hier ist ein kleiner Schmanckerl bezüglich Massentierhaltung:

Punkt 3: Der Sattmacher  

Viele Leute glauben sie werden nicht satt von Gemüse und Obst. Doch diese Menschen haben noch nie ein anständiges, veganes Gericht geschlemmt. Dazu kommt, dass unser Körper die mit Bakterien verseuchten Tierprodukte nicht richtig verarbeiten kann. Diese regen lediglich unsere Verdauung an, sodass die aufgenommene Energie umgehend in deinen Stuhlgang geleitet wird. Kennst du das Sättigungsgefühl nach einem deftigen Fleischgericht? Fühlt sich das gut an oder liegt das die Masse einfach nur schwer im Magen? Keine Ahnung, teste es aus und vergleiche es mal mit dem Sättigungsgefühl nach einem ausbalancierten, veganen Essen!

Punkt 4: Schon unsere Ahnen aßen Fleisch

Das ist der lustigste Punkt der allgemein gebildeten Fleischfresser. Auf einmal wird jeder Betroffene zum Historiker und argumentiert seine Lebensweise mit Halbwissen über unsere Vorfahren. Ja mein lieber Fleischfanatiker, unsere Ahnen aßen Fleisch. Und ja, ich glaube dir auch, dass du das mal auf Höhlenmalereien, Hieroglyphen oder Sachbücher via Internet gesehen hast. Diese Sachen gab es wirklich! Aber jetzt mal ehrlich lebst du in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Du hast 3 Auswahlmöglichkeiten wähle eine. Wenn du Gegenwart eingeloggt hast, bist du ein kluges Kerlchen/Weiblein. Also, wieso beziehst du dich dann auf die Vergangenheit? Natürlich gibt es aus alten Tagen viele Wegweiser, auf welchen unser Sein basiert. Doch wenn du eine komplette Lebensweise, die mit Fleisch verbunden ist, in unserem modernen Leben imitieren willst, ist das nicht zeitgemäß. Dann müsstest du gleichzeitig dein Vieh mit einem Speer jagen, Feuer selbst zünden und Essen nach sterilem Maßstand einer früheren Kultur zubereiten. Das willst und kannst du nicht, wobei dieses Wissen im Falle einer Apocalypse von Vorteil wäre. Seh’s ein, die damaligen Kulturen und auch Hochkulturen waren aus der jetzigen Sicht primitiver und ”weniger gebildet”. Heutige Ressourcen wie Internet, Smart Phone und Strom kannten die alten Assyrer noch nicht. Es gab damals auch keine Supermärkte, in welchen du dir alles mundgerecht kaufen konntest. Man kämpfte in der Vergangenheit um sein Leben, weswegen man Tiere essen MUSSTE. Das war kein Kampf wie er heute ausgetragen wird, 8 Stunde zur Arbeit, Lohn verdienen und Essen, Trinken und einen Computer kaufen. Das war ein 24/7 andauernder Kampf ums Überleben. Da war ein fettes Bison ein gefundenes Essen. Auch Würmer, Insekten und andere Kleintiere standen auf dem Speiseplan, aber das isst du ja eh nicht. Dass die hauptsächliche Nahrungsquelle pflanzliche Produkte, sprich Beeren, Nüsse, Früchte uvm. waren, vergessen die meisten vor lauter Fleisch. Tierische Nahrung wurde oftmals nur bei Ritualen oder auf Festen, eben Tage an denen sich mehrere Menschen versammelt haben, verzehrt. Wenn du dir vorstellst, es ist ja auch viel zeitaufwendiger ein animalisches Festmahl als ein Naturales zuzubereiten.

Jedenfalls warst du damals ein Sklave deiner Person, heute bist du der Sklave einer Person. Sklaverei spielte auf unserem Zeitstrahl eben schon immer eine Schlüsselrolle. Früher hieß es: ,,Essen oder Gegessen” werden. Heute heißt es: ,,Reich oder Arm.”

Setze endlich deine blutrote Salamibrille ab und finde dich damit ab, dass wir heutzutage einen ausgeprägteren Bildungsstand pflegen. Wir können durch das Internet Wissen bis ins Unendliche ansammeln, wodurch wir einem bewussten Lebensstil nicht mehr aus dem Wege gehe können. Die Chancen für Bildung sind heute viel höher als damals, deswegen kannst du die Zeiten nicht miteinander vergleichen. Wir müssen vorweg gehen und das Schicksal des Lichts annehmen!

Punkt 5: Billiger

Und das ist der traurigste aller Punkte. Ist billiger gleich gut? Regt dieser Punkt nicht deine Gehirnzellen an? Löst dieser wirklich nur so einen schwachen Impuls im Gehirn aus, sodass er im Unterbewusstsein ersäuft? Wie kann es sein, dass in dieser Welt Fleisch erschwinglicher ist als Veganes, obwohl Mutter Erde mehr Veganes zur Verfügung hat?! Das klingt für mich wie ein Abzockervertrag, für den unser Planet genötigt wurde! Mit Fleisch lässt sich eben immer noch mehr Geld machen als mit Veganem, wobei die derzeitigen vegangen Läden auch ne Menge Geld für ihre Artikel verlangen. Auch diese Bio-Läden verlangen teils utopische Preise für ihre Produkte. Aber na klar, das Angebot ist gering, die Nachfrage steigt, wodurch der Preis in die Höhe schießt. Doch dafür ist dieser Blog da ;-). Erschwingliche vegane Produkte für Jedermann!

Aber natürlich könnt ihr auch offline leckeres, kostengünstiges Vegetarian & Vegan Food bekommen. Dazu geht ihr am besten auf lokale Märkte, wie bspw. der Türkische Markt in Berlin.

Kleiner Tipp von mir, taucht am besten eine Stunde vor Marktende auf. Da kann’s schonmal sein, dass du 6 frische Avocados für einen Euro ergatterst. 8 EUR reichen für Mann und Frau, um 3 Tage lang ausgewogen zu schlemmen. Sag mir noch einmal Fleisch ist billiger!

Fazit: Wie du siehst sind die leichtfertig aufgestellten Behauptungen von den Fleischfressern sehr einfach zu entkräften. Doch lass uns direkt zu den Pro Argumenten switchen.

Punkt 1: Die Nahrungsumverteilung 

Einer der wichtigsten Faktoren, welcher einen gesunden Menschenverstand nicht mehr lange verarschen kann. Um sich dieses heikle Thema, vor welchem übrigens auch unsere ”Friedensinstitute” (wie z.b. UNICEF etc.) den Mund verschließen, vor Augen zu verführen, stelle dir einen Burger vor. Hast du jemals darüber nachgedacht wie dieser entsteht? Was denkst du, wie viel Wasser durchschnittlich für einen Burger verbraucht wird? Ich mache es kurz, ca. 2500 Liter. Davon gehen 2200 Liter für die Boulette drauf und die restlichen 300 für den Belag. Das ist ein Richtwert, welcher von WWF bestätigt bzw. veröffentlicht wurde. Dir ist schon klar wieso so viel Wasser verbraucht wird, oder? Massentierhaltung; Rind muss überfettet werden—> viel Fleisch. Ganz zu schweigen von dem täglichen Futter was diese armen Kühe zu sich nehmen. (ca. 70 kg Getreide). Zwischen 15 und 25 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs fließen in die Viehzucht.

Jetzt sollte es in deinem Kopf eigentlich Klick machen!

Rechne das mal hoch oder beziehe es auf eine vierköpfige Menschenfamilie. Wie lange könnte diese mit 2200 Liter und 70 kg Getreiden überleben? Richtig, knapp ein halbes Jahr! Die Fleischindustrie erzählt dir weiter Märchen um ihr Business aufrechtzuerhalten, indem man sagt man könne die rasant steigende Menschenmasse nur so ernähren. Das ist aber schlichtweg falsch. In dem Moment in dem wir eine Kuh so vollstopfen stellen diese ”Unternehmer” das Leben des Tieres über das Leben von 4 Menschen. Und wieso? Ja weil man damit Geld verdient! Es ist wirklich traurig zu sehen, wie Kinder & Erwachsene in Afrika verdursten u.o. verhungern und gleichzeitig das nächste Vieh so vollgestopft wird, dass es an einer Übersättigung stirbt und somit ”wertlos” ist.

Punkt 2: Die Gesundheit

(Quelle:,,http://bewusst-vegan-froh.de/wp-content/uploads/2015/04/Bildschirmfoto-2016-02-26-um-09.05.09.jpg”)

Ein sehr wichtiger Aspekt bei dem Verzicht auf Fleisch ist…..deine Gesundheit! Ein Punkt auf den heutzutage oftmals ”geschissen” wird. Mein treuer Fleischliebhaber, du weißt doch, dass unser Fleisch nicht auf natürlicher Weise hergestellt wird. Dir ist doch auch klar, dass die Tiere aufgrund von krassen Umständen an Krankheiten erleiden, wogegen sie Antibiotika en Mass verabreichert bekommen.

Durch deinen Fleischkonsum nimmst du unerwünschte Begleitstoffe wie zum Beispiel Cholesterin, gesättigte Fettsäuren oder Purine auf und dadurch wirst du aufeinmal zu dem kranken u.o. übergewichtigen Tier, welches Antibiotika braucht um zu erleben. Lustig oder, alles kommt im Leben nun mal auf einen zurück, nennt man Boomerang-Effekt (Karma). Dies kann sich in manchen Fällen eben auch auf deine äußere Hülle auswirken. Um Gottes Willen, ich will hier jetzt keine übergewichtigen Leute ”dissen”. Mir ist schon klar, dass die Fettleibigkeit auch durch veranlagte Gene hervorgerufen wird. Aus diesem Grund, no hate, wir sind alle Menschen. Ich liebe jedes Wesen! Aber, schau mal, ist da keine Parallele zu finden?

Die «China-Studie» von Dr. Colin Campbell, die sich über dreißig Jahre erstreckte, wieß 2005 die starke Verbindung zwischen tierischem Protein und Krankheiten wie Herz- und Kreislaufversagen, Krebs und Diabetes nach: «Wir fanden heraus, daß Menschen, die sich zu einhundert Prozent rein pflanzlich ernähren, einen bleibenden gesundheitlichen Vorteil davon hatten. […] Je höher der Konsum von Milchprodukten, desto höher ist auch das Risiko der Osteoporose. Es ist tatsächlich so – und nicht umgekehrt.»

Die Fachzeitschrift Cell Metabolism veröffentlichte Besorgnis erregende Zahlen: ”Menschen unter 65, die zu viel Fleisch, Eier und Milchprodukte essen, sterben vier Mal häufiger an Krebs oder Diabetes als Menschen, die sich ausgewogen ernähren.”

Können solche Produkte gesund sein?

Punkt 3: Das Leben der Tiere 

Dazu gibt es ja unter dem Punkt ”Geschmack” ein kleines Video zur Veranschaulichung. Wir kennen alle die unzumutbaren Lebensbedingungen in der Massentierhaltung, doch stopfen uns weiter voll. Aber Leute, irgendwann müssen wir dem ganzen ein Ende bereiten. Hier geht es um ethische und moralische Gründe. Wir haben Verantwortung, welcher wir uns schleunigst stellen müssen. Wir wurden mit Verstand gesegnet, wenn wir diesen aber unterdrücken oder gar abstellen, dienen wir nicht dem was wir eigentlich sollten. So entstehen Fehler (die eigentlich gar keine sind, denn daraus lernst du). Das zauberhauft angemachte Stück Fleisch entstammt aus einem Lebewesen. Erstaunlicherweise besitzen diese Kreaturen auch Gefühle und Triebe. Auf der feinstofflichen Ebene betrachtet, verfügt jedes Lebewesen auch über einen Geist (im Christentum Äther, im Taoismus ”CHI” genannt). Also sei dir bewusst, dass du nicht nur ein totes Tierprodukt zu dir nimmst, sondern auch noch andere feinstoffliche Informationen, die darin gespeichert sind.

(Quelle:,,https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/71/47/6a/71476a28812e33853cec6573fea449b7.jpg”)

Ist es wirklich fair einen Unterschied zwischen ”Tieren bzw. Haustieren” und ”Nutztieren” zu machen? Sind nicht alle Tiere gleich, da jedes ein einzigartiges Lebewesen ist? Dann müssten wir ja bei uns Menschen auch Rassentrennung á la Hi*** ausführen?! Schwarze, weiße und gelbe Menschen! Das ist doch Unsinn!

Punkt 4: Klimaschutz

Die Mehrheit der Wissenschaftler trifft sich bei einem Mittelwert von etwa 33 % an weltweitem Ausstoß an Treibhausgas, der durch Viehhaltung verursacht wird – mehr als vom Verkehr. Diese Gase werden wie bei uns Menschen von den Tieren durch ihre Ausscheidungen in die Umwelt hineingeben. Man nennt diese Schadstoffe Methan. Das Klima wird aber nicht nur durch Methan verunreinigt.

Auch Co2 spielt eine bemerkenswerte Rolle. Einerseits produzieren die Tiere wie wir Menschen Co2 beim normalen Stoffwechsel. Andererseits fallen durch die Befeldung enorme Co2 Speicher (Bäume) weg.

Ebenso dürfen wir die synthetischen Kunstdünger nicht außer Acht lassen. Diese bilden nach der Ausstreuung Lachgas, das 300 mal schädlicher auf das Klima wirkt als CO2.

Im Übrigen geht die landwirtschaftliche Nutztierhaltung mit den 65% der vom Menschen verursachte Stickoxydemissionen einher. Diese trügen 296 Mal mehr zur Erderwärmung bei als Kohlendioxyd, erklärte die FAO.

Klima und Umwelt korrelieren miteinander.

Punkt 5: Umweltschutz

Außerdem ist die Viehzucht keines Weges nachhaltig. Viele behaupten dass wenn sie ihr Produkt vom nahegelegenen und vertrauenswürdigen Ökobauer beziehen, sei es doch garnicht schlimm. Ja, da hast du recht mein lieber Fleischkopf. Für dich ist es besser dort einzukaufen als im Supermarkt bezogen auf die Gesundheit. Doch wenn du mal weg von deinem egozentrischen Weltbild kommst und dir deine Umwelt/das Kollektiv betrachtest, hat die Unterstützung solcher Fleischbetriebe fatale Folgen. Das ist nämlich noch wenig nachhaltiger als die Massentierhaltung. Es wird ca. 20 Hektar Land genutzt um darauf 105 Rinder zu halten und nochmal weitere 5 Hektar um die Nahrung zu erstellen (Sojafelder.) Diese 100 Rinder können, sagen wir mal 5000 Leute mit ihrem Fleisch versorgen. Damit ist aber nur das rohe Fleisch gedeckt…mit der Milch sind es nochmal 1000 Leute. Jetzt lass aber nicht den in Punkt 1 angedeuteten Punkt des Futters außer Acht. Da wirst du wieder schnell merken, dass mit dieser Nahrung (Essen+Wasser) auch 5000 Leute versorgt werden könnten. Um jetzt 5000 Leuten rohes Fleisch zu geben werden 25 Hektar fruchtbares Land zu grasigen Viehweiden und unbewohnbaren Sojafelder umgewandelt. Das sind 25 Hektar verpasste Chancen für eine Neuanpflanzung. Stell dir vor, Viehzucht würde nur noch Öko betrieben werden. Mit was hätte dann bitte unser Ökosystem Erde zu kämpfen?! Das geht einfach nicht. Man kann erkennen, dass Massentierhaltung schlecht fürs Tier und ökologische Betriebe schlecht für die Umwelt sind. Also?! Ist die logische Konsequenz kein Fleisch zu essen!

(Quelle:,,http://www.dw.com/image/15950795_303.jpg”)

In Brasilien wird 80% des Regenwaldes für Rohdung genutzt. Vier Fünftel der weltweit landwirtschaftlich genutzten Flächen würden heute allein von der Tierhaltung beansprucht. Bilder dergleichen könnte man hier nun ununterbrochen posten.

Aufruf an Alle!

Es ist die Zeit gekommen in welcher wir uns an der eigenen Nase fassen müssen. Wir wollen rapide wachsen, also müssen wir auch etwas an unserer Lebensweise ändern. Ansonsten werden wir in den kommenden Jahren keine Harmonie erleben und das ist doch das Ziel aller! Die Rohstoffe die wir verbrauchen, das Land das wir roden, den Platz, den wir einnehmen, die Tiere, die wir töten uvm. sind nunmal alles Punkte, die irgendwann ein Ende haben. Wenn wir jetzt nicht handeln (und es ist dafür schon sehr spät), werden wir weiterhin wie Sklaven ausgebeutet und ausradiert, so hart es klingt.

Also Gemeinde, beginnt Dinge zu reflektieren und setzt diese in eurer Realität um. Ihr könnt das, denn dafür seid ihr gemacht.

Alles Gute, Salve

 

 

Quellen:,,http://www.bwagrar.de/Aktuelles/Klimawandel-Viehzucht-belastet-das-Klima-staerker-als-der-Verkehr,QUlEPTIxNjUyMiZNSUQ9NTE2NDQ.html”

,,http://www.7-gute-gruende.de/”

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