7 HERMETISCHEN GESETZE

7  Denkweisen, die uns unser Leben erleichtern und verbessern, basierend auf den 7 hermetischen Gesetzen

Wieso ist unser Leben so kompliziert? Was ist der Schlüssel zum Glück? Auf welchen Prinzipien basiert unser Handeln? Diese Fragen beschäftigen wohl jeden von uns einmal.

Die 7 hermetischen Gesetze können als Grundlage, als Urquell, als Fundament unseres Lebens, angesehen werden. Sie eröffnen uns Lösungen, oder noch besser den Schlüssel zu der höheren Welt, der Ebene unseres Selbst, unserem Higher Self, der Seele oder wie auch immer man es nennen mag. Fakt ist, dass wir durch diese 7 Anleitungen unser Leben und jeden Vorgang verstehen können, weil er darauf zurück geht. Es ist sozusagen die Basis worauf unser Leben beruht.

Verinnerlichen wir also diese 7 Grundsätze, so steht uns ein erfülltes, glückliches Leben bevor.

Die Philosophie des Lebens beruht auf den kosmischen Gesetzen. Von wem diese manifestiert wurden? Von Thot, dem ägyptischen Gott der Weisheit, der bei den Griechen als Hermes Trismegistos bekannt war, deswegen auch hermetische (bedeutet: geheim, versiegelt) Gesetze. Dieser hatte sie einst auf die Smaragd-Tafel geschrieben und so den Menschen überliefert. Diese sind über die Jahre jedoch verloren gegangen, wurden aber dennoch an Wissende und Gelehrte weitergegeben. Sie sind der Hauptschlüssel, um unsere verschiedenartigen Standpunkte zu klären und in Einklang zu bringen. Die Gesetze gelten im gesamten Kosmos (Mikro- sowie Makrokosmos) und sind unabänderlich.

Der erste Schritt dem Rätsel näher zu kommen, ist zu ergründen, in welchen Momenten wir eben nicht glücklich sind und wieso. In welchen Momenten wir Probleme erschaffen.

Vorab erst mal eine Info: Wir allein sorgen für unsere Komplikationen in unserem Leben und wir wissen meist gar nicht, woher diese resultieren. Doch es ist gar nicht so schwer: Durch unsere Denkweisen und Verhaltensmustern in ,,schwierigen” Situation, verfangen wir uns in Konflikten.

Der größte Konflikt dabei ist meist der zu uns selbst. Wir wissen nämlich meist gar nicht genau, wo unsere Schwächen bzw. Probleme liegen. Um diese Probleme, die tief in unseren Gedanken und Gefühlen verankert sind, lösen zu können, müssen wir die allgegenwärtigen Lehren und Lektionen des äußeren Lebens verstehen. Jeglicher Konflikt, jegliches Problem, aber auch jegliche Freude und jegliches Wunder, einfach jede existierende Situation spiegelt nur unsere Gedanken und Gefühle wieder. Aber nicht nur die Jetzigen, sondern auch die tief Verborgenen, welche im Unterbewusstsein abgespeichert sind.

Unser Innerstes können wir uns vorstellen wie eine Farbpalette:

Wir verfügen anfangs über jede, wunderbare Farbe, mit welcher wir uns unsere Realität malen. Über die Jahre haben wir aber immer mehr schwarze Farbe angesammelt, die wir durch seelische Konflikte in uns erzeugt haben und dem Unwissen darüber, wie unser irdisches Leben eigentlich abläuft.

Die schwarze Farbe resultiert aus all den negativen Gefühlen und Energien uns und anderen gegenüber. Haben wir also viel schwarze Farbe, so wird unsere Realität vermehrt grau bzw. schwarz übermalt/gemalt. Also genauer: die dunklen Verfärbungen verkörpern unsere Probleme und Konflikte, die wir erfahren. Wir nehmen jeden Morgen den Pinsel in die Hand und können zwischen der unglaublichen Vielfalt an Farben wählen. Das schwarz überdeckt jedoch die anderen Farben. Das heißt also, je mehr schwarz desto dunkler unsere Realität.

Wie werden wir diese schwarze Farbe nun wieder los?

Natürlich können wir sie auflösen und die bunte Farbe darunter wieder zum leuchten bringen. Wie? Indem wir Tintenkiller benutzen- Spaß. Wir müssen gefälligst die negativen Energien erkennen und auflösen. Verbildlicht gesprochen müssen wir das Schwarz durch Hingabe, Akzeptanz und der Tatsache, dass diese Farbe eigentlich nicht zu unserer Farbpalette gehört, verdünnen.

Was ich sagen möchte:

Wir müssen endlich verstehen, dass wir allein für unser Handeln, unsere Realität und unser Leben verantwortlich sind. Wir sind der Ursprung, die Quelle, der uns verwirklichten Realität.

Wenn ihr ehrlich zu euch selbst seid, haben wir wohl alle schwarze Farbe in unserer Farbpalette. Halb so wild, hier hab ich ein paar Tipps für euch, um nicht wieder schwarz zu malen.

Es gibt Prinzipien ja Gesetze, nach welchen unser Leben verläuft. Wir denken es ist alles zufällig und wir haben keinen Einfluss auf unser Leben. Doch das ist Illusion. Vielmehr sind wir der Schöpfer und die einzige Person, die unser Leben beeinflussen, und lenken kann. Wenn wir nur wüssten wie.. Des Rätsels Lösung ist nur ein paar Zeilen weiter.

„Es gibt sieben Prinzipien der Wahrheit, derjenige, der sie kennt mit vollem Verständnis, besitzt den magischen Schlüssel, bei dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen.“ Kybalion

Los geht’s:

1. Prinzip der Geistigkeit

„Das All ist Geist. Das Universum ist geistig.“ Kybalion

Das erste hermetische Gesetz bezieht sich auf die Geistigkeit bzw. auf unsere Gedanken. Sie sind der Ursprung jeglichen (menschlichen) Handelns. Alles Vorhandene hat einen gedanklichen/geistigen Ursprung. Das, was wir denken ist Wirklichkeit und erschafft Wirklichkeit. Deshalb gilt es sich bewusst darüber zu werden, was wir denken. Also überlegt euch gut, was ihr denkt und aussprecht. Durch die Bewusstmachung eurer geistigen Grundeinstellung könnt ihr beobachten, was in euch vorgeht und wie dies auf euer Leben und eure Umwelt wirkt. Wenn ihr zum Beispiel keinen Sinn in eurem Leben und Handeln seht, enttäuscht seid und genauso denkt und handelt, werdet ihr eben auch genau dies erleben, ein sinnloses, enttäuschendes Leben.

 Tipp:

Positive Lebensanschauung

Wir können nicht glücklich werden, wenn wir unsere Illusionen unserer Realität aufrecht erhalten. Denn es gibt keine schlechten oder guten Dinge. Sie sind, wie sie sind. Nur durch unser subjektives Bild bewerten wir sie als etwas Gutes oder Schlechtes.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel:

Es regnet. Jana hat sich auf einen Tag am See gefreut und empfindet den Regen nun als schlecht. Jakob ist hingegen froh, dass es regnet, so muss er seine Felder nicht gießen.

Wer hat nun Recht? Ist Regen gut oder schlecht?

Keiner hat Recht, Regen ist weder gut noch schlecht, er ist neutral. Es liegt lediglich an unserer Sichtweise, unserem Annehmen der Situation.

Versteht ihr? Wir müssen erkennen, dass unsere Möglichkeiten Dinge zu erfahren, nur in einem Atemzug liegt. Jeden Atemzug später werden wir zu einer anderen Person, einem anderen Ich. Unsere Illusion der Identität hält uns also zurück von dem wahren Erleben des Jetzt. Wir vermeiden etwas ,,Längerandauerndes” zu sein, flüchten uns so in unsere Vergangenheit und Zukunft. Doch damit verpassen wir das Ewige, denn das liegt nur im Jetzt. Nur jetzt können wir etwas ändern. Nur jetzt können wir leben. Also nehmt euch dessen an, seid nicht stur und haltet euch nicht zurück. Nutzt euer volles Potenzial und nehmt es an. Nehmt euren Geist voll an, nur so können wir positive Emotionen hervorbringen. Genau mit diesen Energien können wir auch andere unterstützen.

2. Prinzip der Entsprechung

„Wie oben, so unten. Wie unten, so oben. Wie innen, so außen. Wie außen, so innen.“ Kybalion

Für alles Existierende auf der Welt gibt es eine Entsprechung. Das heißt also, dass alles was wir in unserem Umfeld/Außenwelt wahrnehmen, aus unserem Inneren stammt, bzw. unserem Inneren entspricht. Die Außenwelt ist also ein Spiegel unserer Empfindungen. Wenn wir uns also schlecht fühlen, gereizt und angespannt sind, so spiegeln wir das nach außen wider. Wir ziehen genau solche Situationen und Personen an, die uns genauso begegnen. Sei es nun im Job, in der Familie oder bei Begegnungen. Die Außenwelt ist ein Spiegel unserer selbst. Merkt euch das.

Werdet euch also über eure Verfassung bewusst. Sie korrespondiert mit eurer Umwelt. Je positiver, heiterer und erfüllter ihr also seid, desto erfüllter wird sich auch eure Außenwelt gestalten.

Tipp:

Selbstreflexion

Werde dir über deine Probleme in deiner Realität bewusst und ergründe sie. Wiederholen Sie sich? Auf was für ein Gefühl geht es zurück? Was sagt dir dieses Gefühl? Hast du früher einen Konflikt damit gehabt? Schränkt dich dieses Gefühl ein? Wo hat es seinen Ursprung?

Erst durch das Ergründen unserer Missstände in unserem Leben, können wir diese beheben. Denn merkt euch: alles was sich äußerlich als Konflikt darstellt, hat seinen Ursprung in uns (wie innen so außen). Es offenbart sich uns als Lektion, eine Lehre, die uns eine Eigenschaft abfordert, die wir bisher noch nicht integriert haben. Jeder Fehler, jedes Problem geht mit einer Veränderung einher und hat Wachstum zur Folge.

3. Prinzip der Schwingung und des Wandels

„Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist in Schwingung.“ Kybalion

Alles ist in Bewegung, ob wir es wollen oder nicht. Wir haben oft Probleme damit, wenn sich im Leben etwas verändert. Wir brauchen die Sicherheit des stetigen Gleichbleibens. Auch wenn es nicht immer das Beste ist, halten wir uns an unseren Gewohnheiten und altbekannten Mustern fest. Lieber kein Wandel und keine Veränderung. Das ängstigt uns.

Es geht also darum, genau diesen Wandel anzunehmen. Denn letztlich basiert das Leben auf Veränderung. Wir müssen jeden Wandel, jede neue Lebensaufgabe in uns und um uns annehmen und akzeptieren. So erhalten wir eine neue Lebenshaltung und Sinnhaftigkeit gegenüber unseres Tuns. Jede Veränderung in unserem Leben geht mit einer Veränderung unserer Person einher. Stellt euch dieser Herausforderung. Nur so können wir wachsen und zu neuen Ufern aufbrechen.

Schwingungen können auch mit elektromagnetischen Wellen gleichgesetzt werden. Ein solches, elektromagnetisches Feld umzäunt die Erde und ermöglicht irdisches Leben. Wenn du jetzt wieder an Schwingungen denkst, stell dir eine gebogene Linie vor, in etwa so:

                                          Diese stellt eine Veranschaulichung deines Lebens dar. Du fährst ständig Achterbahn, d.h. dass sich Höhepunkte und Tiefpunkte ergänzen. Wenn du z.B. einen schlechten Tag bei der Arbeit hattest wird in Zukunft wieder ein guter Tag stattfinden. Das ist Gesetz! Ich tue mir schwer mit ,,Alltagsbeispielen’’, aber solange diese Arbeit, wie wir sie momentan praktizieren, zum Alltag dazu gehört, ist das eines der realistischsten Beispiele. Ein bewusstes Wesen weiß dies, weswegen es gelassen ist/bleibt. Nach jeder Zeit kommt eine positive! (vgl. 5. Prinzip des Rhythmus)

Tipp:

Nehme den jetzigen Moment an und versuche nicht in Gewohnheiten zu verfallen, lebe im Hier und Jetzt

Niemand kann uns Frieden, Freude und Erleuchtung verleihen, wir müssen es für bzw. in uns selbst tun und finden. Wie? Indem wir im gegenwärtigen Moment leben. Im Jetzt. Denn merkst du nicht? Jetzt ist alles möglich, wenn du den Moment vollkommen annimmst wie er ist, weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft denkst, voller Liebe bist.

Wir sollten unser Leben mit einer gewissen Achtsamkeit leben, bei jedem Schritt, bei jedem Atemzug in uns Selbst sein. Nur so können wir die vielen Momente genau annehmen. Nur dann sind wir mit der höheren Quelle verbunden. Achtsamkeit ist das Gefühl von Annehmen, von Mitgefühl und Liebe. Nur wenn wir im Jetzt sind, wird sich die Faszination Leben offenbaren. Denn hier merken wir, dass alles gut ist.

Nur wenn wir im Hier und Jetzt leben, unser volles Bewusstsein in diesen Moment bringen, sind wir mit unserem höheren Selbst verbunden. Dann haben wir das Tor zu unserer Intuition, zu Klarheit und erst dann können wir das Leben annehmen und verändern. Vergangenheit und Zukunft sind nur Illusionen, sie sind unwichtig in diesem Moment. Sie halten uns zurück, fesseln uns oder verlagern den glücklichen Moment, an dem alles perfekt ist, in die Zukunft. Doch wir haben auf nichts Einwirkung als auf die Gegenwart, nur diesen Moment. Nehmen wir an, mit voller Hingabe, Konzentration und Aufmerksamkeit, reagieren wir unvoreingenommen dann wird sich unser Leben von ganz allein einrenken.

Live in the flow.

4. Das Prinzip der Polarität

„Alles ist zwiefach, alles hat zwei Pole,alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten; gleich und ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad; Extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.“ Kybalion

Es ist also so zu verstehen, dass jede Polarität sich nur im Grad unterscheidet. Letztlich aber doch gleich ist. Es erklärt, dass in allem zwei Pole sind, zwei gegensätzliche Aspekte, die sich in Extremen zeigen. Nehmen wir das Beispiel Hitze und Kälte. Es sind so gesehen zwei Gegensätzlichkeiten, beschreiben jedoch beide die Temperatur. Ein weiteres Beispiel sind Liebe und Hass, sie sind Extreme auf dem Strahl der Gefühle. Doch wo finden wir noch Polaritäten? Ganz klar wird das bei einem Streit deutlich. Ein Streit verkörpert meist zwei Polaritäten. Doch wenn wir begreifen, dass die zwei Positionen aus ein und demselben Ursprung entstehen, gibt es kein Grund mehr, aus allem ein Problem zu machen. Es gilt sich also anzunähern, auf einen gewissen Grad zu einigen. Aus einem Extrem, das andere zu machen. Das sind nur ein paar Beispiele. Natürlich kannst du dies auf alles andere in der Welt anwenden. Du befindest dich jedoch immer irgendwo zwischen den 2 Polaritäten und versuchst an einen Pol zu gelangen. Denke mal kurz nach wie viele Pole die Erde hat. Also es ist wirklich auch auf den Makrokosmos übertragbar. Die Pole könnten jedoch nicht so angeordnet sein wie uns gesagt wird.

Tipp:

Empathie und Harmonie

Emphatisch sein ist das Werkzeug, um mit unserem Leben und besonders unseren Mitmenschen umzugehen. Es heißt, sich in Andere hineinversetzen zu können. Das erfordert einen Perspektivenwechsel von unserem Ego(istischen) Verhalten zu einem verständnisvollen Kollektiven. Fragt euch immer: Wie würde es mir in dieser Situation gehen? Kann ich dieses Verhalten von einer anderen Warte aus gesehen nachempfinden und verstehen? Richtig, es geht darum Verständnis zu zeigen. Nicht mit eingeschränkter Egosicht auf die Dinge blicken. Seinen Horizont erweitern und sich offen und frei mit einer anderen Sichtweise anzufreunden. Fragen zum Überprüfen sind: Wie würde ich mich in solch einer Situation fühlen? Wie würde ich handeln? Gibt es die Möglichkeit aus beiden Sichtweisen ein Fazit zu ziehen? Zeige ich Verständnis oder beharre ich auf meine Meinung/meinen Standpunkt.

Unser Leben beruht auf Gegenseitigkeit. Es besteht aus (ab-)geben und (an-)nehmen (von Energien). So ist der aller wichtigste Schritt unsere Gegenseite zu verstehen, nachzuempfinden, ein Verständnis zu entwicklen, wieso diese Person oder Situation genau so ist, wie sie ist. Wenn wir andere Perspektiven einnehmen so ergeben sich ganz klar verschiedene Lösungen, verschiedene Gründe, wieso etwas so passiert, oder sich jemand so verhält. Dann ist es nicht mehr nötig aus jeder Sache ein Problem zu machen, denn wir öffnen uns für ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten für Lösungsansätze. Es geht darum, eine Symbiose aus all den verschiedenen Ansätzen und Blickwinkeln einer Situation herzustellen. Wir versuchen unsere Gegenseite ebenfalls zu verstehen, um so auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ohne uns angegriffen oder sauer zu fühlen. Emphatisch zu sein ist eine Grundvorraussetzung in menschlichen Beziehungen. Nur dann ist ein harmonisches Miteinander möglich.

5. Das Prinzip des Rhythmus

„Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; das Maß des Schwunges nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links; Rhythmus kompensiert.“ Kybalion

Dieses Prinzip sagt aus, dass sich in allem eine angemessene Bewegung zeigt. Ein Hin und Her, zwischen den beiden Polen, wie gerade zuvor beschrieben. Wir finden es überall in unserem Leben; sei es bei Ebbe und Flut, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, dem Jahreszeitenwechsel, Aktion und Reaktion, Steigen und Fallen, Leben und Tod, etc. pp.

So ist der Rhythmus des Lebens: auf schlechte folgen guten Zeiten. Wer sich diesem Wechsel bewusst ist, und sich darauf einstellt, kann vorausplanen (siehe Prinzip der Schwingungen). Es gilt eine Harmonie zu finden, die gesunde Balance, wie es die Erde uns vor macht. Seid euch bewusst darüber, dass zu jedem Aufgang auch ein Abgang gehört, macht euch dadurch nicht schlecht. Du fährst ständig Achterbahn, das heißt, dass sich Höhepunkte und Tiefpunkte ergänzen (siehe Abb. in 3. Prinzip der Schwingungen).  Nach Regen kommt Sonnenschein! Merke dir, dass es zudem kein negativ gibt. Es sind lediglich alles Lehren, die du auf deinem Weg so durchleben musstest. Schlussendlich basiert unser Leben auf Harmonie, die Ader allen Lebens. Den Makrokosmos betrachtend ist dies festzustellen bei Tieren/Wäldern/Klängen, welche den Ausgleich zu Menschen/Städten/Lärm etc. bringen.

Tipp:

Schaffe einen Ausgleich, eine gesunde Balance, Harmonie

Erst wenn wir aus unseren Extremen ausbrechen und wieder zu einem gesunden Maß zurückkehren, kommen wir in Einklang mit uns selbst. Extremitäten verdeutlichen ein Übermaß einerseits und einen Mangel andererseits. Diese tragen wir meist unbewusst mit uns herum. Wir investieren also in einem Bereich zu viel und in einem Anderen zu wenig. Ein Beispiel: Wenn wir zu viel Zeit mit unseren Freunden oder unserem Partner verbringen, besteht die Tendenz, zu wenig Zeit für uns selbst zu haben oder mit dem Übermaß unseres Fleischverzehrs nehmen wir zu wenig Gemüse zu uns. Die Liste ist endlos weiter zu führen. Es gilt also immer das Mittelmaß zu finden. Die Balance zwischen den zwei Polaritäten. Extreme auszuleben sind sehr radikal. Es geht nicht darum, sein Leben radikal zu gestalten, sondern  bewusst. Ziel ist es ausgeglichen, in Harmonie zu Leben. Wenn wir uns in Extremen verlieren sind wir nicht ausgeglichen, dennoch gibt es von jedem Extrem ein gesundes Mittel. Dies gilt es anzustreben und nicht komplett auszusortieren. Dann fehlt uns wieder eine Seite. Es gehören immer zwei Polaritäten zu uns, zu dem Leben und dem Universum. Remember that.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.“ Kybalion

Alles geschieht gesetzmäßig, es gibt so etwas wie Zufall nicht. Alles was wir tun, denken und fühlen, hat seine (Aus-) Wirkung. Unter dieses Prinzip fällt auch das Wort Karma. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt, also zu dem Erzeuger, zu uns selbst zurückkehrt. Gleiches erzeugt Gleiches. Aktion fordert Reaktion. Die Ursache kann auf verschiedenen Ebenen liegen. Alles geschieht in Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also auch kein Glück, nur eine Ursache, die eine bestimmte Wirkung mit sich zieht. Sind wir also unzufrieden mit einem Ergebnis in unserem Leben, können wir durch erkennen und annehmen der Ursache, den zweiten Schritt verändern, sodass somit eine neue Wirkung erzielt wird. Das Prinzip des Karmas unterliegt dem Leitsatz: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, oder „Was du nicht willst, was man dir tut, dass füg auch keinem anderen zu.“ Es besagt, dass was du jemandem zufügst, wird auch dir passieren. Es geht also immer wieder auf dich zurück. Betrügst du jemanden, so betrügst du letztlich dich selbst, belügst du jemanden, so wird es dir genauso ergehen. Bedenke bei all deinem Fühlen, Handeln und Denken die Wirkung, die mit einhergeht. Wenn du für jemanden Hass empfindest, so wirst auch du Hass in derselben Intensität erleben. Auch schlechte Gedanken wie Angst und Misstrauen werden genau diese anziehen. Also begegne der Welt mit Einsicht, Liebe und Vertrauen, so wird es auch zu dir zurückkehren.

Tipp:

Sei dir über die Resonanz bewusst

Im eng. auch ,,Love Attracting” genannt, besagt, was du denkst, bist du/ziehst du auch an. Dein persönliches Verhalten bestimmt deine persönlichen Lebensumstände, Situationen und Verhältnisse. Das heißt, wenn du positiv denkst, ziehst du Dinge mit genau dieser Resonanzfrequenz an und in dein Leben. Es wird dir also etwas Positives widerfahren. Denkst du wiederum an etwas Schlechtes, ihr könnt euch denken, was jetzt kommt, passiert dir auch etwas schlechtes. Du kannst dies einmal an dir selbst ausprobieren, indem du darauf achtest wie du deine Gedanken formulierst. Je besser du das kannst, desto mehr Synchronisitäten passieren in deinem Leben. Du denkst zum Beispiel an einen Freund und gerade in dem Moment ruft er an. Alles besitzt eine bestimmte Resonanzfrequenz. Das heißt soviel wie, dass eine Frequenz (Ursache) eine entsprechende Resonanzfrequenz (Wirkung) besitzt. Beachte das, wenn du das nächste Mal an etwas Schlechtes denkst. Setze die Spirale nicht nach unten fort. Mache sie dir zu Nutze. Die Gedanken, die du denkst, die Gelüste, die du hast, die Gefühle, die in dir brodeln, ziehen entsprechende Energien an und verstärken deine Wesenszüge. Keep that in mind.

7. Das Prinzip des Geschlechts

„Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien, Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.“ Kybalion

Die männlichen und weiblichen Prinzipien sind immer am Werk, ob physisch oder geistig. Egal ob Zeugung oder Wiedererzeugung, geben und nehmen, passiv und aktiv. Es sind männliche sowie weibliche Qualitäten. Doch durch unsere Menschheitsgeschichte gibt es viele Zuordnungen, die als typisch männlich und typisch weiblich gelten: Nehmen wir allein den Konflikt der Emanzipation. Frauen agieren seltener in Führungspositionen als Männer, werden benachteiligt bezahlt etc.  Diese Zuordnungen waren mit Eigenschaften verknüpft, die positiv oder negativ bewertet wurden und bis heute immer noch werden. Aus diesen Bewertungen erwachsen viele Probleme, die bewirken, dass Männer und Frauen sich nicht verstehen. Wenn jeder Mann heute den Mut hat, zu seiner Männlichkeit zu stehen und die positiven Aspekte des Männlichen auch lebt, wie Kraft, Ausdauer, Autorität ausüben, Mut, Rationalität usw. und gleichzeitig auch seine weiblichen Seiten und Bedürfnisse lebt, wie Hingabe, Nachgeben, Empfangen und Klugheit wird er die Differenzen in seinen Beziehungen zu Frauen auflösen. Ebenso die Frauen, die heute ihre Weiblichkeit mit Sachlichkeit, Klarheit und Autorität verbinden, ohne ihre Fähigkeit zur Empathie und Hingabe zu verlieren.

Nun fragt euch selbst, inwieweit ihr die gegensätzlichen Eigenschaften integriert habt. Wenn ihr ein Defizit erkennt, versucht dies aufzuheben um zu einem ganzheitlichen Menschen zu werden.

Alles besitzt männliche (dominante) und weibliche (rezessive) Gene, weshalb die Geschlechtlichkeit auf allen Ebenen zu erkennen ist. Durch viele Kommunikationskanäle wurden wir aber schon sehr weit von der Wahrheit gedrängt, nämlich das Alles Eins ist. Aus diesem Grund herrschen (in manchen Ländern sogar noch gewaltig) Gegensätze zwischen Mann & Frau. Dabei sind jedoch beide eins. Du kannst doch auch nicht das Meer von den Wellen trennen. Es ist wie mit Yin-Yang. Beide Parteien ergänzen sich perfekt, sodass EIN klares Wesen entsteht. (Sonne & Mond). Auch selbst muss Mann wieder lernen seine weiblichen Gene zuzulassen, sowie die Frauen ihre männlichen. Dies führt erst zu einer „Harmonisierung’’.

Tipp:

Liebe dich selbst und du kannst jeden und alles lieben- Gleiches zieht Gleiches an

Es hört sich banal an, doch ich wette viele von euch lieben und akzeptieren sich selbst noch nicht vollkommen. Das ist sehr traurig und fatal. Und es müsste gar nicht so sein. Denn wenn ihr nicht an euch glaubt, wer tut es dann? Wenn ihr euch nicht lieben könnt, wer sollte euch dann lieben? Ihr strahlt aus, was ihr empfindet, wisst ihr noch? Also seid nett zu euch selbst, seid sicher und zufrieden. Gleiches zieht Gleiches an. Also erst wenn ihr euch selbst liebt, werdet ihr auf Menschen treffen, die euch ebenso lieben, werdet auf Situationen stoßen, in welchen ihr Liebe mit eurer Liebe punkten könnt. Love yourself, show yourself, be sure about what you can be. You are everything. Erst wenn du dich selbst liebst, kannst du jemand anderen wirklich lieben. Und somit jeden. Merkt ihr nicht, wir sind alle eins. Die Unterschiede sind Illusion.

Also:

Was hält uns zurück Dinge zu erreichen, die wir erreichen möchten?

Einzig und allein der Gedanke es nicht zu können. Wir reden uns ein, dass es außerhalb unserer Möglichkeiten, Talente und Stärken liegt, dass wir unser Leben nicht beeinflussen können. Doch wer genau sagt uns, dass wir etwas nicht können? Na unser kleines Ich, mit den Erfahrungen im Gepäck. Doch heißt es nur, weil wir früher etwas nicht konnten, dass wir es am Besten niemals mehr versuchen sollten ?! Nur, weil wir einmal versagt haben? Das ist sicherlich der falsche Rückschluss.

Was würde sonst ein Kind denken? Es würde ja nichts lernen, weil es Dinge immer zum ersten Mal tut! Woher soll es wissen, dass es etwas nicht kann? Richtig, das Kind weiß es nicht, hat solche Gedanken nicht und tut es einfach. Genau deswegen gilt es Dinge neu auszuprobieren. Sich selbst bis an seine eigens gesteckten Grenzen zu bringen. Nur so gibt es einen Fortschritt, eine Veränderung. Ein Kind hat unendliche Möglichkeiten sein Leben zu erfahren. Das haben wir auch, wir müssen es nur wiederkennen.

Und zuletzt noch ein ganz einfacher Tipp, der euch glücklicher macht und euch auf dem Weg begleiten soll:

Wisst ihr woran man einen glücklichen, erfüllten Menschen erkennt?

Nein, nicht an dem Kontostand, an teurer Kleidung oder einem schicken Auto. Ganz einfach: An einem Lächeln.

Und jetzt fragt euch mal, wie glücklich ihr seid. Wenn ich durch die Straßen (in Berlin) laufe, sehe ich so viele Menschen. Doch wie viele sind gehetzt, wirken angespannt und gestresst. Was sieht man selten? Richtig, ein Lächeln… Doch es ist nur eine Bewegung, die einen Unterschied macht. Ein kleiner Bogen, der soviel ändern kann. Versucht es doch mal. Ziehe deine Mundwinkel nach oben und schenke dir ein tiefes Lächeln. Lächle dir selbst zu. Merkst du, du fühlst dich schon gleich besser, erfüllter, glücklicher. Du siehst, wie einfach es ist. Und es hat noch etwas Gutes; es ist ansteckend. Also wenn du das nächste mal gestresst bist, von der tristen Alltagsmonotonie, lächle wenn du durch die Straßen läufst, lächle wenn du in der Bahn sitzt, lächle. Ich verspreche dir, es kommt zurück. Lächelst du dem Leben zu, so lächelt es zurück. Es ist ein Zauber, ein Kribbeln und das kannst du jeden Moment erreichen. Diesen Moment. Es liegt alles in deiner Hand, besser gesagt, in deinem Gesicht!

 Quellen:

Das Kybalion- Die 7 hermetischen Gesetze_ bearbeitet und herausgegeben von Robert B. Osten

https://www.wirkendekraft.at/Kosmische_Gesetze/

http://www.puramaryam.de/gesetzhermes.html

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