Das Ritual des Lichts

Das neue Jahr hat begonnen und die meisten von uns sind schon wieder im Alltag angekommen. So schnell geht das leider.. Doch hey, wacht auf!! Nicht in den Dämmerschlaf zurück, habt ihr die Message nicht verstanden?

Blicken wir für einen Moment zurück, um zu verstehen: Wieso beenden wir eigentlich das alte, bzw. begrüßen wir das neue Jahr mit einem so riesigen Lichtspektakel? Was war das für ein wunderschöner, funkelnder Himmel – unbeschreiblich, hell und bezaubernd. Das Lichtermeer fasziniert. Ja versetzt einen fast schon in einen meditativen Zustand. Man kann einfach nicht mehr wegschauen. Habt ihr euch schonmal die Blicke bei einem Feuerwerk angeschaut? Ihr wisst genau, was ich meine. Den Blick starr nach oben gerichtet. Es fesselt uns, erinnert uns..Doch wieso hat Licht solch eine Auswirkung auf uns. Was verbinden wir damit?

 Hier sind viele Interpretationsansätze möglich: Sei es, das Alte mit viel Tamtam und Spektakel hinter uns zu lassen, die Sorgen in die Luft zu schießen und zu sehen, dass alles doch nur Licht ist, was zählt. Oder es sind die neuen Wünsche, Visionen und Ideen, die wir in die Ferne feuern und die sich über die Erde ergießen. Vielleicht steht es aber auch für das Licht in jedem einzelnen von uns, was so zum Ausdruck kommt.

Egal was es für euch ist, eines ist schonmal klar: Licht bedeutet erhellen. Ein Neuanfang; Ein Ende und ein Anfang verschmelzen. Es bedeutet Kraft und ist überhaupt Grund, dass wir sehen und sein können.

 Betrachten wir die Ursprünge, bemerken wir, das Licht schon immer eine Rolle spielte. Es hatte schon immer Wertigkeit und Bedeutung für den Menschen und eine Faszination ausgelöst.

So heißt es schon in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel: „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war.“ (Moses, Kapitel 1, Vers 3&4). Das haben wir wohl schon alle einmal gehört, auch wenn wir nicht religiös oder bibelfest sind. Und ist es nicht genau das? Licht steht am Anfang unseres Ursprungs, unserer Welt und bezeichnet gleichzeitig auch unser irdisches Ende (in das Licht gehen). Es begleitet uns schon immer und ist ein essentielles Lebenselement, wenn nicht das Essentiellste. Wenn wir also von Licht kommen und zurück zu Licht gehen, sind wir dann nicht auch Licht? Ist es nicht auch das, was uns in der Meditation begegnet, was uns die früheren Mystiker sagen wollten? ”Das, was wir als Materie kennen, ist verdichtetes Licht, bzw. verdichtete Energie.”

Was in uns, ist auch um uns, und was um uns, ist auch in uns. Wir sind Lichtwesen und fühlen uns zu Licht hingezogen. Klassisch gezeigt an der Sonne, dem riesigen Lichtstern mit erstaunlicher Anziehungskraft. Sie tankt uns auf und spendet uns Kraft.

Auch physisch gesehen beschreibt uns zum Beispiel der Forscher und Wissenschaftler Prof. Popp, Leiter des Instituts für Biophysik in Kaiserslautern, als „Lichtsäuger“. Damit macht er deutlich, dass die Aufnahme von Licht-Energie weit wichtiger und essentieller für den menschlichen Körper ist, als die physische Nahrung. Prof. Popps Erkenntnis, dass im Körper Licht in Form von sog. Biophotonen gespeichert ist und u.a. zur Kommunikation der Zellen dient, macht den Begriff ”Lichtwesen” auch physisch gesehen nachvollziehbar.

Kommen wir also auf den Punkt, dass die Mystik auch da der Forschung einen Schritt voraus war und Recht behält, wenn sie sagen, wir sind Lichtwesen?!

”Es sieht so aus, daß das, was die Wissenschaft am Ende ihrer Forschung erkennt, genau das ist, was die Mystiker von Anfang an erkannt haben. So offenbart sich dem Menschen immer wieder dieselbe Wahrheit.” Hazrat Inayat Khan

Licht ist also essentiell notwendig, für ein gesundes und glückliches Leben. Wir nehmen es in Form von Lebensenergie auf, es gibt uns Kraft und Ausdauer.

Findet vielleicht auch deswegen solch ein Lichtspektakel in der dunklen Jahreszeit statt? Um uns aufzuladen, uns zu erinnern, dass da Licht ist?

Wir haben sogar einen Lichtkanal in uns, der explizit für die Lichtform zuständig ist. Hier nehmen wir das Licht auf und projizieren es bei einer Meditation. Wir sprechen von der  Zirbeldrüse, dem dritten Auge. Sie ist eine Hormondrüse, die ursprünglich der Aufnahme und Verteilung von Lichtenergie diente. Sie hat bezeichnenderweise die Form eines nach oben gerichteten Auges. Im Laufe der Evolution ist diese Fähigkeit jedoch verkümmert. Viele Zeichen deuten jedoch darauf hin, dass diese Funktion wieder aktiviert werden kann. Durch die Produktion von Melatonin für den Tag- und Nachtzyklus erfüllt sie zumindest noch einen Teil der ursprünglichen Funktion. Sie arbeitet eng mit den Augen zusammen. Also mit unserem physischen Sehen.

Licht begleitet uns also seit Anbeginn der Zeit, und in sowohl spiritueller, wie auch physischer Ebene. Es war schon immer da und wird immer da sein, solange Leben existiert. Vielleicht wird es auch deswegen als Symbol für Intelligenz, Lichtblick, und Weisheit gehandelt. Das Licht steht für Erlösung und Erleuchtung (Christentum, Buddhismus). Licht lässt uns also zu unserer höchsten und gleichzeitig ersten Form werden, alles und nichts. Und überhaupt eines: nämlich eins. Eins mit allem was ist und was sein wird.

Licht verbindet uns ganz einfach, weil es in uns steckt. Wir sind alle Licht. Und genau das können wir an jenem letzten Tag bzw. neuen Tag des Jahres erkennen.

Egal was Licht für jeden Einzelnen von uns bedeutet, eines ist sicher: und zwar, dass es uns verbindet, uns eins macht. Jeder kennt dieses vertraute, wunderschöne, wohlige Gefühl von Licht, egal ob als Kerze, Feuer, Feuerwerk oder Sonnenschein. Auch wenn es keiner beschreiben kann, wir drücken es genau am 31.12. aus. Denn genau das ist der Sinn und Zweck unseres Daseins, uns zu verbinden, eins zu sein. Mit uns und der Welt als Ganzes.

Lust auf einen Neuanfang?

You are the sunshine in your life. Make your day bright. Be just the very best of you everyday!

LICHT! LIEBE! LEBE!

Quellen:

https://www.sein.de/licht-ist-leben/

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